Montag, 25. Oktober 2010

Meet Paul von paul

Hallöchen,

vor nicht allzu langer Zeit wurde ich von der European Business School eingeladen einen Gastvortrag zum Thema “Unternehmensfinanzierung von Startups” zu halten. Das ganze fand im Rahmen zweier Kurse für Bachelor- bzw. Masterstudenten statt und begleitet irgendwie ein wenig auch meinen eigenen Lebensweg. Denn: als der Kurs von der fantastischen Professorin Legner vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, war ich gerade erst seit gut einem Jahr in der Branche und ein wenig enttäuscht, nie selbst einen solchen Kurs hatte besucht haben zu können. Die Einladung also selbst mein Wissen weiterzugeben, fand ich also toll. Zumal: Schamlose Selbstdarstellung- wer will dazu schon Nein sagen? Tihi…

Was mir in meiner Selbstanalyse dabei auffiel, war vorallem eins: Wie Schade ist es eigentlich, dass dies so selten passiert? Gut, auch ich habe nicht die Zeit jeden Tag zu einer Universität zu fahren, aber es gibt ja noch mehr spannende Gründer, die ganz bestimmt auch gerne von sich berichten. Warum diese Brücke nur so selten geschlagen wird, ist mir ein Rätsel. Es Bedarf anscheinend eben ganz besondere Professoren (wie in diesem Fall Frau Legner und auch Herrn Smolnik) um solche Möglichkeiten zu schaffen.

Aber wie so oft, komme ich vom eigentlichen Thema ab. Meine Aufgabe dort ist eigentlich schnell erklärt: Hinkommen, kurz von sich selbst erzählen, im Anschluß Fragen & Antworten mit Studenten und dann ihre Business-Pläne für neue Webideen bewerten. Aber, und ich glaub das kann mir keiner verübeln, mir selbst war das mal wieder etwas zu unpersönlich und so warf ich den Plan kurzerhand über den Haufen, um lieber eine Diskussion mit den Studenten anzufangen, anstatt wirklich Bazaaria zu präsentieren. Das Ganze hat mir einen enormen Spaß gemacht und es ist immer wieder erfrischend zu sehen, wie zielsicher die Anwesenden doch die heißen Themen benennen. Top!

Im Anschluß hatte ich dann das Vergnügen gemeinam mit der Web-Legende Gerald Heydenreich, der u.a. BuyVIP gegründet hat und gleichfalls zum Thema referierte, Business Pläne von Studenten zu bewerten. Unnötig zu sagen wie viel Spaß mir selbst auch der Kontakt gefallen hat. Gerald ist übrigens ein beeindruckender Mensch – klar hätt ich mir denken können, aber im Ernst. Körper-Riese und einer der netteren Bekanntschaften im Web (nicht das viele doof wären, aber er ist ein unglaublicher einfacher Gesprächspartner)…

Aber ich fasel zu viel… Wie ihr merkt, waren das zwei Tage voller Eindrücke, die ich gewiss nicht vergessen werde…

So und jetzt: Jedem Studenten sagen etwas ähnliches von den Professoren zu fordern… mal im Ernst, das es diesen wichtigen Kontakt zwischen Theorie und Praxis nicht öfter gibt, ist eine Schande…

Grüße, Paul “Lektor” Piper


Sonntag, 1. August 2010

iPad Road Runner von paul

Howdy,

Vor gar nicht so langer Zeit, fuhren Lukas und ich nach Düsseldorf, um der Gewinnerin des “Rainer Zufall” -Gewinnspiels das iPad zu überbringen. Gut, in den Augen vieler (Lukas) hätte vermutlich auch ein normaler Versand gereicht, aber – und das müsst Ihr mir wirklich glauben – es gibt nicht so häufig die Gelegenheit unsere Kunden direkt zu treffen, quer durch Deutschland zu fahren und vielleicht das eine oder andere Stückchen Kuchen* zu schnorren… also sind wir hin; den Gefahren trotzend, immer dem glücklichen Gewinner entgegen.

Nach kurzer Fahrt, auf der ich mehrfach die Kamera auf einen guten Zustand und die Batterien sorgsam überprüft hatte [Anm. Jenni: Mal im Ernst, nichts dergleichen ist irgendwann passiert, oder? - Oder du hast anstatt zu kontrollieren es verstellt, das ist möglich], standen wir auch schon vor Christianes Tür. Ein Blick auf das Türschild verriet uns, dass kein Hund das Heim bewachte – man konnte aufatmen (Schon witzig, dass ich das bei fremden Häusern immer zuerst überprüfe…dabei mag ich eigentlich Hunde), wir klingelten, sie öffnete und wir traten ein. Sie bot Schnittchen an – der Tag begann zu gefallen. Es mag an meinem Kaffee-Konsum an jenem Tag gelegen haben, aber manchmal gibt es Menschen, bei denen macht es Klick und man versteht sich; Christiane ist eine solche Person – ich war erleichtert.

Man merkte, dass Christiane selbst Ihrem Glück noch nicht ganz trauen konnte – sie habe noch nie etwas gewonnen verriet sie uns. So ganz glauben konnte ich ihr das nicht: Das Gewinnspiel hatte sie einfach unglaublich gut gespielt. Gemeinsam mit anderen Mitstreitern hatte Sie den dritten Hinweis abgewartet, um dann, mit einem gewissen Kalkül, ein tolles Angebot auf den vermeintlichen Gegenstand zu bieten. 55 Euro, mehr als der eigentlich geforderten Betrag. Interessanterweise, war sie hiermit nicht allein, mindestens drei weitere Mitbewerber hatten ähnlich hohe Beträge angeboten, doch der Verkäufer entschied sich für Sie – Sie hatte das iPad gewonnen.

Was Sie dabei nicht wußte: hätte Sie Pech gehabt, so hätte der Verkäufer vielleicht auch anders entschieden; noch bevor das Gewinnspiel richtig angelaufen war, bot jemand 8 Gegenstände zum Tausch an – der Verkäufer lehnte ab und machte so den Weg frei für Christiane mit Ihrem Angebot. Christiane strahlte – ich war glücklich.

Später dann stieß Ihr Sohn noch dazu, etwa im gleichen Alter wie Lukas (ich gehe im Gegensatz zu Herrn Gehner ja schon fies auf die Dreißig zu), und selber Gründer. Er erzählte mir von seinem Unternehmen, ein Startup, dass, ähnlich zu den “Bumperstickern in den USA”, Aufkleber für Autos herstellt und vertreibt. Eine echt spannende Idee – und wie immer hat es mich gefreut, so viele Parallelen zwischen uns feststellen zu können. Irgendwie sind Gründer mir immer sympathisch…


Zu guter Letzt haben Lukas und ich dann noch ein paar Bilder geschossen – So von Hund [Anm. Jenni: Ich dachte da wäre kein Hund?], Haus und Familie und reisten ab. Für mich war das Gewinnspiel eine Erfahrung die ich gewiss nicht missen möchte.

Christiane, jeder im Team wünscht dir vom ganzen Herzen viel Freude mit dem neuen iPad – Du hast es Dir verdient.

Cheerio,
Paul “Glücksfee” Piper


Montag, 29. März 2010

Paul geht fremd… von jenni

Eine sehr reißerische Überschrift, ich weiß… Aber sie passt so gut an dieser Stelle, denn ein Artikel von Paul ist auf einer anderen Webseite erschienen. Skandal, ich weiß… Doch die Webseite, t3n.de ist wirklich gut und der Post passt dort wunderbar hin.

Der Artikel hat die Überschrift “7 Dinge, die ein Gründer wissen sollte” und basierend auf seiner Erfahrung der letzten Jahre. Auch wenn man selbst kein Gründer ist oder Gründer werden will, ist der Artikel wirklich lesenswert!

So viel zum Post zum Montag – morgen habe ich vielleicht einige Neuigkeiten zu Bazaaria selbst für euch. Wir arbeiten da seit ein paar Wochen an etwas :)


Montag, 11. Februar 2008

Fasching Aftermath von paul

Hey!

Viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe… und viel, wirklich viel ist passiert. Gut, vielleicht nicht wirklich ernsthaft viel. Ich gebe dem ganzen eher eine 5,6 auf der Mengenskala, aber ich lenke mal wieder ab.

Wisst ihr, es ist so, ich spiele schon seit Jahren in verschiedenen Bands. Einige davon machen wirklich gute Musik (solange ich nicht dabei bin) und so kommt es, dass wir gerne für etwas größere Veranstaltungen gebucht werden. Da die anderen echt gute Musiker sind, grenzt es eigentlich eher an Ironie, dass ich mich dazu stellen und das eine oder andere Lied trällern darf. Keine Sorge, dass passiert in der Regel eigentlich erst gegen Ende eines Abends und meine Vermutung ist, dass es das Publikum gerne hat wenn jemand einfach etwas vor grölt. Aber wie dem auch sei… Jedenfalls darf ich deswegen jedes Jahr an Fasching lustige Karnevalsmusik („Komm hol das Lasso…“, oder „Einen STERRRRRRRn“ ) trällern und mich über die Erkenntnis freuen, eine ernsthaft niedrige Schmerzgrenze zu haben.

Bis hier hin alles in bester Ordnung. Nun begab es sich aber, dass ich dieses Jahr Poldi zurück erobern musste! (Ihr wisst schon, meine niedliche Eichhörnchen-Mitarbeiterin aus den Anfängen Bazaarias, die dann schw… wurde und mich verließ!) Sie war erst vor kurzem wieder aufgetaucht – das Kind vermutlich bei ihrem Lover gelassen – und klopfte an meinem Fenster. Gut, klopfen ist vielleicht ein wenig übertrieben… ein Vorbeiflitzen trifft es eher, aber wir wollen ja nicht kleinlich werden. Sie hat auf jeden Fall einen ersten Schritt getan um zu mir zurück zu kommen. Es musste also etwas geschehen.

Und so rief ich meinen Freund Behzad an, der schon seit langem bei dem Gießener Stadttheater arbeitet und wir besorgten uns die beste Verkleidung jemals: Eichhörnchen-Kostüme! Das Ergebnis war ein närrischer Umzug mit vielen Bildern, lustigen Sprüchen und dem Versuch an Nüsse zu gelangen – ich scheiterte und wurde stattdessen angepöbelt, angebellt und angerempelt… abgesehen von der einen und anderen Streicheleinheit…

fasching1

Poldi ist übrigens dennoch nicht zu mir zurück gekommen, aber ich hege die Hoffnung, dass sie sich bald wieder bei mir meldet, sobald sie diese Zeilen liest… wünscht mit Glück…

Grüße,

Paul „Sinnlos-Poster“ Piper


Dienstag, 18. Dezember 2007

Entrepreneurship mit Paul von paul

Ola!

Heute ist ein neues Video von mir im Internet aufgetaucht. Um in Worten zu beschreiben wie ich mich gerade fühle, ziehe ich am besten einen Vergleich: Ich fühle mich wie nach green-gras-shots. Dass der eine oder andere diese nicht kennt, verwundert mich kaum.

Ich war vor einiger Zeit mal in San Francisco, USA, Nordamerikanischer Kontinent, Erde, Sol-System, Milchstraße , Alpha Quadrant, Riesenwürbel, Quobbelterium (etc. etc., ihr wisst schon wo ich meine, in der „liberalsten“ Stadt Amerikas halt…) und besuchte dort die Universität. Fast täglich kam ich an so genannten „Fruit-Bars“ vorbei in denen man Fruchtcocktails kaufen konnte. An für sich hätte ich mich dort natürlich nie rein getraut, aber es geschah, dass eine gewisse junge Dame, die an dieser Stelle ungenannt bleiben möchte (Alex: damit bist DU gemeint!), sich um mich Sorgen machte.

Dies war zu dem Zeitpunkt auch angebracht, da ich mich sonst eigentlich nur von 99c Hamburgern von „Jack-in-the-box“ (eine sonderbar billige aber wohlschmeckende Amerikanische Fast-Food-Kette) ernährte und eine leicht gelbliche Hautfarbe annahm. Wie dem auch sei, sie zerrte mich also mit guten Absichten in diesen Laden hinein und gab mir die direkte Order irgendetwas zu bestellen. Ich hätte vermutlich einen Orange-Shake gewählt, wenn mir nicht das „90c green-gras-shot-special“ aufgefallen wäre. Es hörte sich merkwürdig an, war wie alle anderen Früchte in extremer Farbe, wirklich billig und ich hatte nicht den Hauch einer Ahnung worum es sich handeln könnte…ich MUSSTE ES HABEN!

Gesagt getan, ich bestellte also den Drink und lehnte mich zurück, während mit einer handelsüblichen Schere Gras, echt grünes Gras, geschnitten und in einen Mixer gepackt, kräftig durch gestampft und mir gegeben wurde. Nun, der Anblick erinnerte mich ein wenig an eine Krankheit und es roch seltsam nach fauler Milch (ähnlich wie… nun faule Milch) also runter damit. – aus dramaturgischen Gründen kürze ich die Geschichte hier einfach mal ab und beende mit der Aussage, dass ich locker ein paar Tage danach genauso grün war wie der Shot*…

… warum ich das alles erzähle? Nun… ach ja! Das Video! Schaut es euch einfach nur an und seit von meiner schauspielerischen Eleganz beeindruckt.


Enterpreneurship mit Paul Piper auf YouTube

Das Video wurde übrigens von ein paar Freunden, zwei Semester unter mir gedreht. Sie hatten die Wahl zwischen einer langen Klausur in Entrepreneurship und einer Präsentation. Anstelle der Präsentation haben sie sich überlegt ein Video zu drehen und den eitelsten Kommilitonen der Uni zu fragen ob er sich vor der Kamera räkeln würde… das Video ist das Ergebnis…

Viel Spaß beim Schauen,

Paul „di Caprio“ Piper

*Wieder einmal bin ich von meiner Unfähigkeit überrascht Dinge nicht beim Namen nennen zu können und stattdessen abzuschweifen…