Montag, 11. Februar 2008

Fasching Aftermath von paul

Hey!

Viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe… und viel, wirklich viel ist passiert. Gut, vielleicht nicht wirklich ernsthaft viel. Ich gebe dem ganzen eher eine 5,6 auf der Mengenskala, aber ich lenke mal wieder ab.

Wisst ihr, es ist so, ich spiele schon seit Jahren in verschiedenen Bands. Einige davon machen wirklich gute Musik (solange ich nicht dabei bin) und so kommt es, dass wir gerne für etwas größere Veranstaltungen gebucht werden. Da die anderen echt gute Musiker sind, grenzt es eigentlich eher an Ironie, dass ich mich dazu stellen und das eine oder andere Lied trällern darf. Keine Sorge, dass passiert in der Regel eigentlich erst gegen Ende eines Abends und meine Vermutung ist, dass es das Publikum gerne hat wenn jemand einfach etwas vor grölt. Aber wie dem auch sei… Jedenfalls darf ich deswegen jedes Jahr an Fasching lustige Karnevalsmusik („Komm hol das Lasso…“, oder „Einen STERRRRRRRn“ ) trällern und mich über die Erkenntnis freuen, eine ernsthaft niedrige Schmerzgrenze zu haben.

Bis hier hin alles in bester Ordnung. Nun begab es sich aber, dass ich dieses Jahr Poldi zurück erobern musste! (Ihr wisst schon, meine niedliche Eichhörnchen-Mitarbeiterin aus den Anfängen Bazaarias, die dann schw… wurde und mich verließ!) Sie war erst vor kurzem wieder aufgetaucht – das Kind vermutlich bei ihrem Lover gelassen – und klopfte an meinem Fenster. Gut, klopfen ist vielleicht ein wenig übertrieben… ein Vorbeiflitzen trifft es eher, aber wir wollen ja nicht kleinlich werden. Sie hat auf jeden Fall einen ersten Schritt getan um zu mir zurück zu kommen. Es musste also etwas geschehen.

Und so rief ich meinen Freund Behzad an, der schon seit langem bei dem Gießener Stadttheater arbeitet und wir besorgten uns die beste Verkleidung jemals: Eichhörnchen-Kostüme! Das Ergebnis war ein närrischer Umzug mit vielen Bildern, lustigen Sprüchen und dem Versuch an Nüsse zu gelangen – ich scheiterte und wurde stattdessen angepöbelt, angebellt und angerempelt… abgesehen von der einen und anderen Streicheleinheit…

fasching1

Poldi ist übrigens dennoch nicht zu mir zurück gekommen, aber ich hege die Hoffnung, dass sie sich bald wieder bei mir meldet, sobald sie diese Zeilen liest… wünscht mit Glück…

Grüße,

Paul „Sinnlos-Poster“ Piper


Dienstag, 18. Dezember 2007

Entrepreneurship mit Paul von paul

Ola!

Heute ist ein neues Video von mir im Internet aufgetaucht. Um in Worten zu beschreiben wie ich mich gerade fühle, ziehe ich am besten einen Vergleich: Ich fühle mich wie nach green-gras-shots. Dass der eine oder andere diese nicht kennt, verwundert mich kaum.

Ich war vor einiger Zeit mal in San Francisco, USA, Nordamerikanischer Kontinent, Erde, Sol-System, Milchstraße , Alpha Quadrant, Riesenwürbel, Quobbelterium (etc. etc., ihr wisst schon wo ich meine, in der „liberalsten“ Stadt Amerikas halt…) und besuchte dort die Universität. Fast täglich kam ich an so genannten „Fruit-Bars“ vorbei in denen man Fruchtcocktails kaufen konnte. An für sich hätte ich mich dort natürlich nie rein getraut, aber es geschah, dass eine gewisse junge Dame, die an dieser Stelle ungenannt bleiben möchte (Alex: damit bist DU gemeint!), sich um mich Sorgen machte.

Dies war zu dem Zeitpunkt auch angebracht, da ich mich sonst eigentlich nur von 99c Hamburgern von „Jack-in-the-box“ (eine sonderbar billige aber wohlschmeckende Amerikanische Fast-Food-Kette) ernährte und eine leicht gelbliche Hautfarbe annahm. Wie dem auch sei, sie zerrte mich also mit guten Absichten in diesen Laden hinein und gab mir die direkte Order irgendetwas zu bestellen. Ich hätte vermutlich einen Orange-Shake gewählt, wenn mir nicht das „90c green-gras-shot-special“ aufgefallen wäre. Es hörte sich merkwürdig an, war wie alle anderen Früchte in extremer Farbe, wirklich billig und ich hatte nicht den Hauch einer Ahnung worum es sich handeln könnte…ich MUSSTE ES HABEN!

Gesagt getan, ich bestellte also den Drink und lehnte mich zurück, während mit einer handelsüblichen Schere Gras, echt grünes Gras, geschnitten und in einen Mixer gepackt, kräftig durch gestampft und mir gegeben wurde. Nun, der Anblick erinnerte mich ein wenig an eine Krankheit und es roch seltsam nach fauler Milch (ähnlich wie… nun faule Milch) also runter damit. – aus dramaturgischen Gründen kürze ich die Geschichte hier einfach mal ab und beende mit der Aussage, dass ich locker ein paar Tage danach genauso grün war wie der Shot*…

… warum ich das alles erzähle? Nun… ach ja! Das Video! Schaut es euch einfach nur an und seit von meiner schauspielerischen Eleganz beeindruckt.


Enterpreneurship mit Paul Piper auf YouTube

Das Video wurde übrigens von ein paar Freunden, zwei Semester unter mir gedreht. Sie hatten die Wahl zwischen einer langen Klausur in Entrepreneurship und einer Präsentation. Anstelle der Präsentation haben sie sich überlegt ein Video zu drehen und den eitelsten Kommilitonen der Uni zu fragen ob er sich vor der Kamera räkeln würde… das Video ist das Ergebnis…

Viel Spaß beim Schauen,

Paul „di Caprio“ Piper

*Wieder einmal bin ich von meiner Unfähigkeit überrascht Dinge nicht beim Namen nennen zu können und stattdessen abzuschweifen…


Montag, 17. Dezember 2007

Kuriositätenkabinett von paul

Heya,

ich möchte heue eine neue Tradition beginnen und zwar die der witzigen Tauschaktionen. Cumonian existiert nun schon seit knapp 3 Monaten und als Betreiber sehe ich es als große Pflicht auch selber viel zu tauschen.* Zumal das Warenangebot immer interessanter wird. Was mit vielen eigenen Gegenständen begann, ist jetzt schon echt interessant geworden, und während das Warenangebot stetig steigt, sammeln sich auch diverse Kuriositäten an… diese zu ertauschen sehe ich als meien oberste Pflicht als Großmogul, oder Gechäftsführer, oder… nun… Sohn…

* … das und außerdem jedes neue Mitglied anzuschreiben und als Freund hinzuzufügen… – vermutlich ein Beweis für meine soziale Unfähigkeit auch reale Freunde zu …. Warum teil ich das euch überhaupt mit? Ich sollte ernsthaft über meine Außenwirkung nachdenken…

Zu Beginn daher meine neueste Errungenschaft: der AbTek Bauchtrainer! Ich würde an dieser Stelle ganz gerne noch zwei, drei Attribute dem Namen hinzufügen. Viel treffender wäre meiner Meinung nach der Titel „Abtek: Extra-Hot Bauchtrainer Especiale Royal“, aber wie an jedem Tag meines Lebens fragt mich keiner nach meiner Meinung. Auf jeden Fall habe ich unter großer Zustimmung (Gelächter) meiner Familie das Gerät ausgepackt und heute Morgen zum Ersten mal angelegt. Die Anleitung sprach davon ein wenig Öl oder Creme aufzutragen, damit die Feuchtigkeit besser leitet. Das System dahinter ist nämlich das folgende: Der „Abtek: Extra-Hot Bauchtrainer Especiale Royal“ schießt klitzekleine Stromstöße in die Muskeln, die daraufhin verkrampfen und so an Größe gewinnen. Die logische Folge ist daher ein Waschbrettbauch innerhalb weniger Wochen.

Keine Frage: Dieses geniale System muss einfach funktionieren – logisch: Strom, Muskel, anspannen, wachsen … passt und ergibt Sinn. Der Gürtel wurde also in Windeseile angelegt:

Paul mit Bauchtrainer

Paul mit Bauchtrainer

Nach ersten Schwierigkeiten (Lautstärkenanstieg innerhalb der versammelten Runde, da ich weder Creme noch Öl parat hatte [Essig wollte ich nich nehmen] und daher mit Wasser meinen Bauch sanft bestreichen musste), drückte ich dann schließendlich auf den Knopf und merkte: Nichts! Aber nach mehrmaligem Drücken auf einen der Knöpfe, fing mein Bauch immer lustiger an in einem gewissen Rhythmus zu wackeln. Der ganze Bauch zwar nicht, da das Gerät nur ca. die Hälfte der Fläche einnimmt (Winterspeck, vermutlich), aber das ist für mich nicht weiter tragisch, schließlich bedeutet das für mich nur die doppelte Portion Spaß täglich!

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt schon auf die Ergebnisse freue. Laut Anleitung, ist nach wenigen Wochen mit Erfolg zu rechnen! Der Sommer kann also kommen…

Viele Grüße,

Paul „Abtek: Megaspan Extra-Hot Bauchtrainer Especiale Royal Deluxe Premiere“ Piper


Dienstag, 11. Dezember 2007

-1 Toolbar, +1 Artikel und ein Video von Gruenderszene.de von paul

… Servus da draußen,

eine weitere Woche und massig Updates! Das Wochenende war für mich enorm Ereignisreich. Angetrieben vom Artikel im Anzeiger schossen die Besucherzahlen in die Höhe und mit Ihnen viele, viele Fragen und Beschwerden. Eine der Topanwärter auf „nervigstes“ Feature war…. Die Toolbar! Wer hätte das gedacht?! Und auch wenn ich sie ausgesprochen praktisch und hübsch fand, wurde sie daher nun beseitigt und auf den Entwicklermüll geworfen… *snief*

… naja, zumindest für moderne Browser. Gewisse ältere Browser werden wohl noch eine kurze Zeit mit der Toolbar leben müssen. Die Alternative wäre ein Verzicht auf die Bar an sich und ich muss ehrlich gestehen, dass mir das nicht wirklich einleuchtet… Aber für die meisten von uns ist dies wohl ein Lebewohl *wiedersnief*

Abgesehen von unseren geistreichen Neuerungen, kann ich mit Freude verkünden erneut in einem Artikel erschienen zu sein. Mittelhessen-Digital.de berichtet über uns und schrieb „…unter der einfach gehaltenen Benutzeroberfläche steckt aber eine Menge Programmier-Power.“ – eine Menge Programmier-Power?! Nimm das Google – mir kamen fast die Tränen! (Mami – bitte schreib das mit, hörst du?). Vielen Dank an Wilfried J. Klein für die netten Worte*…
*wir Heuchelheimer müssen doch zusammenhalten!

Oh und dann war da noch ein Interview auf Gruenderszene.de auf dem Marko mich über Cumonian und mein Unternehmer-Leben ausquetschte. Ich war an dem Tag äußerst überkoffe… überkoffeinir… überkoffe… total auf Kaffee, was man stellenweise noch an meiner übermäßigen Gestik und der sehr starken Gesichtsmimik erkennen kann – mal ganz zu schweigen von den abrupten Bewegungen…

moi

Aber abgesehen davon geb ich mir selbst die Bestnote – also eine 4- (Schulnoten-System). Ich denke, ich sollte mal ernsthaft in einem stillen Kämmerchen an meiner Rhetorik arbeiten und mir merken nicht mehr das „Topflappen“-Beispiel zu nehmen (… Topflappen… wie kam ich nur auf Topflappen?) Nichts desto trotz, ein gelungenes erstes Interview. Marko, der alte Vollprofi, hat natürlich auch gezielt die fiesen Fragen gestellt. Schaut es euch also auf jeden Fall an und seht mir beim Schwitzen zu. Hier ist der Link zum Video:

Interview: Tauschen was das Zeug hält mir Cumonian

Grüße an alle, und besten Dank an Marko (echt!)

Euer

Paul „EmotionalerMenschIch“ Piper


Sonntag, 25. November 2007

Gründerszene, Woobby, Blueend, Sportme von paul

Hi,

ich habe ein aufregendes Wochenende hinter mir, bei dem ich wieder einmal kilometerweit entfernt auf einem Seminar/Workshop/Kongress/Forum war. Austragungsort war die EBS und es ging heiß her. Ich gehe in der Regel so schon gerne zu diesen Events, da ich dort so viele lustige Visitenkarten verteilen kann (wusstet ihr, dass man sich da drauf schreiben kann was man will? WAS MAN WILL!?!), dieses Event war jedoch besonders spannend, da es auf die reinen Startup-Gründer begrenzt war und im sehr kleinen Kreis stattfand – ein Novum unter den brancheninternen Messen.

Besonders hervorheben möchte ich daher drei Webseiten/Plattformen, von Gründern die ich als besonders spannend empfunden habe und deren Konzepte mir einfach Spaß gemacht haben: Sportme, Blueend und Woobby.

Sportme wird vielen von euch ein Begriff sein, die bereits Wind von den ganzen Sportlernetzwerken bekommen haben. Zugegebenermaßen werden diese momentan ja gerne einmal von der Presse als Paradebeispiel für eine weitere Internetblase genannt, ich selber muss aber gestehen, dass ich das Konzept echt klasse fand und ich glaube, dass Sportme mit seinem Ansatz, eben nicht NUR ein Sportnetzwerk zu sein, einen Tick anders ist als die anderen und sogar mich (den unsportlichsten Sportler „wo gibt“) echt überzeugt hat.

Woobby hingegen machte mir wegen eines echt simplen Services Spaß: dem bewerten von Sachen. Es ist eigentlich doch so, in der Schule hatte man ständig „Listen“, mit welchem Mann die unsäglichen Mathestunden überleben konnte. Und während man so fröhlich vor sich hin bewertet und mal hier mal da seine Lieblingslehrer/-serie/-fußballteam bewertet hat, sind auch schon locker die eine oder andere Klassenkasper gewählt und Pärchen verkuppelt worden. Und genau hier setzt Woobby (man beachte das Doppel-O, Doppel-B) an und bringt dieses ins Internet. Simpel, macht Spass und kann ich wirklich für einen Klick zwischendurch empfehlen.

Zu guter Letzt Blueend, die übrigens auch meine Hosts sind. Der eine oder andere kennt sie vielleicht auch noch von meinen ersten Posts, für alle anderen lasst euch gesagt sein: Blueend ist definitiv mehr als nur ein Host. Um es auf die Spitze zu treiben: Blueend ist eigentlich alles andere als ein einfacher Host. Sie entwickeln und betreiben seit Jahren kommerziell erfolgreich Internetplattformen, wie mein geliebtes MyEbs (eine Universitätsplattform), und sind vermutlich der wahre Grund warum es Cumonian noch gibt – Stefan, beispielsweise, genießt des Öfteren mal mitten in der Nacht klitzekleine Weckanrufe von mir, bei denen er mir mit einer wichtigen aber unbedeutenden Frage weiterhelfen muss, er dann laut aufschreit und seine Katze an den Hörer legt… faszinierend – aber ich schweife ab … wie gesagt, ein klasse Team.

Wie dem auch sei, war es auch sonst wieder einmal äußerst „dramatisch“ bei mir: Gründerszene berichtete über Cumonian! Für alle die Gründerszene nicht kennen: Gründerszene gilt in der Web-Branche als eines der aussagekräftigsten Blogs über Web-Startups, ich fühle mich also gleichermaßen geschmeichelt und geehrt. Danke an das Gründerszene-team für die nette Berichterstattung!

Ach und ganz abgesehen davon, experimentiere ich momentan auch noch mit der Startseite von Cumonian und versuche ein wenig das einfache tauschen noch deutlicher ersichtlich zu machen. Seit also nicht überrascht, wenn ihr minimale Veränderung an dieser bemerkt…

In diesem Sinne,

Paul „Blueend-Fan“ Piper