Dienstag, 7. Dezember 2010

Bazaaria in einem Video erklärt von jenni

Vor einem Jahr saßen wir an der aktuellen Version von Bazaaria und waren dabei kräftig aufzuschreiben und umzusetzen, was noch alles getan werden muss, bis die neue Version online gehen konnte.

In der Zeit habe ich mir auch notiert, dass wir sogenannte Screencasts aufnehmen sollten – Videos, in denen wir Bazaaria und seine Funktionen beschreiben. Einmal für Leute, die zum ersten Mal auf Bazaaria sind und einmal für den Hilfe-Bereich, damit man sich anschauen kann, wie genau manche Abläufe funktionieren.

Wie man sieht, den passenden Eintrag in unserer internen To-Do Liste habe ich vor 17 Monaten gemacht… Es war immer ein Thema solche Videos umzusetzen, jedoch dauert es wesentlich länger ein gutes und informatives Video umzusetzen, als man vielleicht denken mag.

Trotzdem habe ich mich die letzten Wochen endlich mal daran gemacht zumindest für neue Besucher ein kurzes Video zu entwerfen, dass in aller Kürze über die wichtigsten Funktionen von Bazaaria berichtet. Hierbei ging es vor allem darum wirklich nur die wichtigsten Informationen zu vermitteln und dies in möglichst kurzer Zeit mit passenden visuellen Mitteln. Wer von dem Satz jetzt Kopfweh bekommen hat, weiß in etwa, wie ich mich beim Entwerfen gefühlt habe…

Problematisch ist bei einem Service wie Bazaaria ja auch, dass man einen Vorteil hat, ihn aber nicht umbedingt über einen direkten Videomitschnitt aus der Plattform darstellen kann oder nur durch sehr, sehr lange Videos. Eine Tatsache, die mich für längere Zeit gestoppt hat, denn so etwas bedeutet ja immer: Schritt zurück machen und einen völlig anderen Blickwinkel nutzen um eine Lösung für das Geplante zu finden. In meinem Fall war es ein anderer Screencast auf einer Webseite, der mir die entscheidende Idee brachte. Eine Übersichtsgrafik mit Bildern und Worten, statt einem Video der nötigen Aktionen.

So konnte ich die drei hauptsächlichen Möglichkeiten auf Bazaaria, nämlich das Verkaufen, Tauschen und Verkaufen von eigenen Gegenständen, in kürzerer Zeit und wesentlich verständlicher kommunizieren. Ein echter Lichtblick für mich und das Video…

Doch dann kam die nächste Hürde: so ein Video braucht ja auch einen Sprecher. Wir haben uns einen ganzen Vormittag versucht gegenseitig den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben, denn niemand wollte so wirklich einen Clip einsprechen (die eigene Stimme kommt einem ja immer komisch vor). Ich habe dann erstmal eine Version gemacht, bei der ich gesprochen habe – Pauls Kommentar dazu war, dass sich meine Stimme im Clip “niedlich” anhört… Naja, mir war vorher schon klar, dass ich wenig geeignet war um so einen Clip zu sprechen. Zu meinem und unser allem Glück, erklärte sich aber Jan bereit nach überstandener Krankheit den Clip zu sprechen und so können wir euch jetzt das fertige Video zeigen, welches in den nächsten Tagen auch auf unserer Was ist Bazaaria? erscheinen wird.

Wie findet ihr es? Was sollte man noch verbessern? Ich bin auf eure Kommentare gespannt :)


Mittwoch, 22. September 2010

“Da hängen wir ja!” – Noch mehr zu unserer Werbekampagne von jenni

Letzte Woche habe ich bereits ein bisschen was zu unserer Werbekampagne geschrieben und zu den allgemeinen Gründen für die Kampagne, heute will ich noch ein paar Bilder zeigen, die wir am Freitag bereits auf unserer Facebook-Seite gepostet haben.
Wie bereits erwähnt haben wir auch Plakatwerbung und Werbung auf Bussen geschaltet. Am Freitag sind Lukas und ich dann drei Stunden oder so durch Gießen gefahren um uns alle Plakate anzuschauen und zu fotografieren. Wirklich ein tolles Gefühl, wenn man eine Werbung entwirft und diese dann wirklich riesig groß am Straßenrand hängen sieht. Schon sehr cool irgendwie. Es ist kaum in Wort zu fassen, wie viel Spaß man daran hat, gerade da es ja unsere erste Erfahrung damit war. Sehr, sehr cool also.
Die Busse habe ich persönlich noch nicht gesehen, jedoch wurden mir auch da schon Sichtungen gemeldet. Auch hier ist der Gedanke irgendwie immer noch surreal, dass man Werbung auf Bussen hat – den das ist man ja nur von großen Marken gewohnt irgendwie. Das man es jetzt selbst tut, ist ein komisches Gefühl – aber auch ein unbeschreiblich tolles!
Damit ihr alle ein bisschen sehen könnte, wie das ausseht, habe ich die Bilder hier auch noch mal in eine kleine Gallerie geladen :)

Unsere Plakate

Die Busse


Montag, 13. September 2010

“Unser sozialer Markt – Bazaaria.com” – unsere neue Werbekampagne von jenni

Ein langer Titel für den heutigen Blogpost, doch ich wollte alle Informationen direkt in den Titel packen. Denn eine spannende Zeit hat für uns begonnen: wir wagen uns an unsere erste Offline-Werbekampagne! Offline bedeutet hier “außerhalb des Internets” also in der realen Welt und im konkreten machen wir Werbung im Radio, auf Plakatwänden, auf Bussen, in der Zeitung und mit Flyern.

Eine ganze Menge unterschiedlicher Medien also – aber für den Moment räumlich begrenzt auf das Gebiet Gießen, in dem Bazaaria ja auch seinen Anfang genommen hat. Nur beim Radio-Spot sind wir etwas großflächiger, diese laufen auf zwei Spartensendern des hessischen Rundfunks und sind somit in ganz Hessen mit dem Spot empfangbar (und über das Internet natürlich weltweit).

Bazaaria Radio Spot 1 by Bazaaria

Doch natürlich sind nicht nur die Formate wichtig, sondern vor allem auch der Inhalt. Wir haben sehr lange an einer passenden Idee für Bazaaria überlegt, da es sehr schwer ist Bazaaria möglichst in ein paar Worten zu erklären und gleichzeitig auch noch Interesse dafür zu wecken unsere Seite zu besuchen. Denn darum geht es ja, eine Offline-Werbung für eine Internetseite muss es schaffen die Leute dazu zu bringen ihren PC anzuschalten und die Seite zu besuchen oder in vielen Fällen auch erst einmal danach zu suchen, denn man merkt sich ja nicht immer direkt die Internetadresse sondern den Namen oder einen Teil des Spruches. Alles also nicht einfach…

Beim gemeinsamen Brainstorming kamen Paul und Lukas dann auf die Idee, dass man Bazaaria auch als “sozialen Markt” bezeichnen kann, da bei Bazaaria sowohl Käufer als auch Verkäufer mit dem Preis zufrieden sein werden (da sie sonst ein Angebot ja nicht abgeben bzw. annehmen würden) und es so zu einem fairen Handel kommen wird (den Rest der systemtheoretischen Überlegungen erspare ich euch an dieser Stelle).

Da wir natürlich auch zumindest einen ersten Eindruck mit vermitteln wollen, worum es bei Bazaaria geht, haben wir zusätzlich noch eine kurze Auflistung von möglichen Gegenständen, die ihr auf Bazaaria anbieten könnt, mit verwendet. So hoffen wir, dass wir ein bisschen aufmerksamkeit und interesse bei den Leuten auslösen und hoffentlich viele neue Kunden auf Bazaaria begrüßen dürfen.

Über den Radiospots werde ich in der nächsten Zeit noch ein bisschen mehr schreiben aber hier könnt ihr schon mal ein Making-Of finden:

Eure Meinung zur Kampagne interessiert uns natürlich auch – also schreibt uns doch einfach in den Kommentaren, was ihr davon haltet. Schließlich ist es auch für uns eine Lernerfahrung :)


Montag, 31. Mai 2010

Die Beschreibung – Teil 2: Gegenstände perfekt präsentieren von jenni

Vor ein paar Wochen habe ich mit einer Beitragsreihe darüber begonnen, wie ihr eure Gegenstände am besten auf Bazaaria präsentiert. In Teil 1 ging es um den Titel für euren Eintrag, heute in Teil 2 will ich etwas über die Beschreibung schreiben und erklären, warum eine ausführlichere Beschreibung zwar mehr Zeit kostet aber auch sehr vorteilhaft sein kann.

Die Beschreibung = Euer Verkaufsargument

Der Titel bzw. die Überschrift verraten zwar einem Interessenten schon ein paar  Informationen zu eurem Gegenstand aber die tatsächliche Entscheidung, ob er dafür ein Angebot machen will, wird er regelmäßig beim Lesen eurer ausführlichen Beschreibung treffen.

Hierbei ist es also besonders wichtig, dem möglichen Interessenten viele Informationen zu dem Gegenstand zu geben und am besten auch ein bisschen was dazu zu verraten, warum ihr den Gegenstand verkauft und in welchem Zustand er sich befindet. Es sind diese Kleinigkeiten, die man zu oft beim Schreiben vergisst, die einen wirklichen Unterschied bei den Angeboten machen.

Auch hier stellst du ganz schnell fest, was alles relevant für die Beschreibung ist, wenn du dir überlegst, welche Informationen du gerne zu dem Gegenstand hättest. Sicherlich ist es aber auch so, dass man zu manchen Arten Gegenständen wesentlich mehr schreiben kann und sollte (z.B. Möbel) als über andere (z.B. Videospiele). Doch immer sollten genug Informationen da sein, dass der Interessent sich ein komplettes Bild machen kann. Gerade Leute die stöbern, werden eher mehr Informationen haben wollen, als jemand, der durch unsere Suche auf deinem Gegenstand gelandet ist und vielleicht genau nach deinem Artikel gesucht hat.

Welche Informationen sind wichtig?

Ich finde eine genaue Beschreibung des Gegenstands ist sehr wichtig, das bedeutet für mich bei elektronischen Gegenständen der Hersteller und die Bezeichnung des Geräts, sowie am besten auch eine Übersicht über die wichtigsten Features bzw. Funktionen. Diese kann man entweder auf anderen Webseiten finden oder man schreibt schnell die wichtigsten selbst per Hand in die Beschreibung, was einen positiven Effekt auf das Interesse hat, da viele Menschen die üblichen Feature-Listen beim Lesen einfach überspringen, da sie mindestens die Hälfte der Angaben an der Stelle nicht verstehen.

Das Äquivalent zu Marke und Hersteller bei elektronischen Geräten, sind Titel und Autor bzw. Schauspieler und Regisseur bei Büchern und Filmen. Viele Leute suchen gezielt nach einem Autor oder einem Schauspieler und wissen vielleicht gar nicht den Titel des Werkes nachdem sie suchen. Es wäre doch Schade, wenn euer Artikel dann nicht in den Suchergebnissen erscheint, oder? Zusätzlich solltet ihr etwas zum Inhalt des Buches bzw. des Filmes schreiben, denn auch hier findet ihr so vielleicht einen Interessenten bei den Leuten, die sich einfach so durch das Angebot stöbern und euer Angebot vermutlich inhaltlich gar nicht kennen. Auch hier gilt: selbst schreiben wirkt besser und ist auch viel einladender – auch wenn es mehr Zeit kostet.

Bei Möbeln ist natürlich das Fabrikat, der Herstellungsstoff, die Farbe und die Maße sehr, sehr wichtig. Denn nur wenn ich diese weiß, kann ich mir überlegen, ob es für mich und meine Wohnung geeignet ist. Hilfreich ist es hier auch direkt zu vermerken, ob das Teil Maße hat, dass man es verschicken kann oder nur Selbstabholung in Frage kommt.

Bei Kleidung und Schuhen ist natürlich das Material, die Farbe und die Größe absolutes muss. Hier freuen sich bestimmt auch viele Interessenten, wenn du etwas dazu schreibst, wie alt das Kleidungsstück ist oder ob es noch neu ist.

Bei allen Gegenständen ist natürlich der Zustand eine wichtige Information. Egal ob neu, gebraucht oder wie viele Kratzer es hat, als das können wichtige Informationen sein, die dazu führen, dass dein Gegenstand gekauft oder getauscht wird. Es ist besser und ehrlicher einfach den Zustand hinzuschreiben, als zu hoffen, dass es schon in Ordnung geht. Ehrlichkeit wird hier auch oft mit einem etwas besseren Preis belohnt!

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Punkten schon ein bisschen weiterhelfen bei der Frage, was alles in eine ausführliche Beschreibung rein sollte. Falls ich etwas vergessen habe oder ihr Fragen habt, könnt ihr mir das natürlich in den Kommentaren mitteilen :)


Dienstag, 18. Mai 2010

Unser Panini-WM-Experiment von jenni

Es ist wieder soweit: Die WM steht vor der Tür und wie alle 4 Jahre werden Männer zu kleinen Jungs und kaufen Unmengen an Panini-Aufklebern… Bevor sich jetzt jemand beschwert: Ich weiß, dass das auch viele Frauen tun, ist bei mir ja nicht anders. Nun ist es ja so, man häuft beim Kauf der Panini-Bilder große Mengen an doppelten Spieleraufklebern an. Der halbe Spaß ist ja dann die zu tauschen. Früher auf dem Pausenhof war das relativ einfach (da war das schwierigere aufzupassen, dass einem keine Sticker abhanden kommen – ich spreche da aus Erfahrung) aber heute als “Erwachsener” muss man schaun, wie man sie getauscht kriegt…

Ihr wisst, was jetzt kommt, oder? Klar, ich sage euch jetzt, dass ihr sie ja auf Bazaaria kostenlos tauschen könnt :) Ich habe auch extra den Bereich der Sammlerstücke neu aufgebaut und um einiges erweitert – nicht nur im Bereich Aufkleber, nein, auch bei den Briefmarken, Überraschungseiern, Münzen, usw. – und natürlich bei den Aufklebern, den Unterbereich Panini und Fußball.

Damit das mit dem Tauschen von Panini-Bildern hoffentlich schnell anfängt, haben wir schon mal angefangen ein paar Panini-Sticker einzustellen – wobei “ein paar” untertrieben ist, wir haben bis auf 70 Sticker alle 640 im Angebot (also tatsächliche 670) und wollen mit euch tauschen – am liebsten natürlich gegen andere Panini-Sticker für die WM 2010 in Südafrika. Denn unser Ziel ist: Wir füllen unser Panini-Album mit den Bildern, die wir von euch ertauscht haben!

Was meint ihr? Schaffen wir es bis zum Ende der Weltmeisterschaft unser Album zu füllen? Ich hoffe es auf jeden Fall!

Ein kleines Extra:

Auf der offiziellen Panini-Seite findet ihr eine Übersichtsdatei der Aufkleber, die es gibt. Diese ist jedoch als pdf-Datei und somit kann man sie nur Ausdrucken und dann Häkchen machen, was nicht wirklich ideal ist, wenn man es doch so schön am PC machen kann. Darum haben wir eine Liste der Panini Sticker für die WM 2010 in Südafrika im Excel-Format erstellt, die wir euch zur Verfügung stellen wollen: Einmal als .xlsx und einmal als .xls zum Download.

Damit könnt ihr auch ganz leicht den Überblick behalten, welche Bilder euch noch fehlen*.

*Da ich keine Makros oder ähnliches Einbauen wollte, müsst ihr leider die Liste der fehlenden & doppelten Bilder einmal aktualisieren, nachdem ihr eure Mengen erneuert habt. (Einfach bei der Autosortierung neu “(Nicht Leere)” auswählen).