Montag, 12. April 2010

Grün im Internet von jenni

Ein Post für den es keine gute Einleitung gibt, denn große Reden zu schwingen über das neu-entdeckte grüne Gewissen “meiner Generation” finde ich immer etwas unpassend, auch wenn dies sicherlich in manchen Dingen der Realität entspricht. Doch das ändert nichts daran, dass “Bio”, “umweltreundlich” und “nachhaltig” große Themen der aktuellen zeit sind und dabei nicht mehr das komische Image haben, dass sie noch in den 80er und 90er Jahren hatten (man schaue einfach mal Berichte über die Anfänge der Grünen, dann weiß man, was ich meine…). Heutzutage verbinden sich die Begriffe mit der aktuellen Mode und werden so nicht nur zu echten Alternativen, sondern teilweise auch absolut zur bevorzugten Variante.

Ein gutes Beispiel sind die Produkte & Marken, die der Avocado Store versammelt hat. Hier findet sich alles von Möbeln über Accessoires bis hin zu Mode und Taschen. Alle Produkte erfüllen Kriterien im Bereich Nachhaltigkeit.

Aber auch wenn man ein bisschen weiter schaut, finden sich viele tolle Angebote im Internet, die oft allgemeiner zu den Möglichkeiten berichten, wie man bewusster und umweltschonender konsumieren kann. Beispielhaft seien hier Nachhaltig Einkaufen und Utopia genannt.

Es gibt aber auch Seiten, die ganz speziell gezielt über Alternativen für ein Produkt berichten, z.b. über Alternativen zur Baumwolle für Textilien. Denn es gibt auch andere Naturtextilien.

An dieser Stelle zeigt sich mal wieder ganz stark, der Vorteil des Internets, man findet Informationen zu einem Thema und kann auch ganz leicht Produkte finden, die die Umwelt weniger belasten, was ich für eine wirklich gute Sache halte. Oder wie seht ihr das?

Bilde mir übrigens gerne ein, dass wir mit Bazaaria zumindest auch einen kleinen Teil tuen, da wir euch die Möglichkeit geben ungenutzte Dinge an andere weiter zu geben, die dafür eine Verwendung haben und somit weniger Sachen auf dem Müll landen. Ich hoffe es handelt sich hier nicht nur um Wunschdenken meinerseits  :)


Mittwoch, 17. März 2010

Vorurteile bei der Zielgruppe? von jenni


Kennt ihr das, wenn einem plötzlich interessante und ungewöhnliche Zusammenhänge auffallen? Oder man einen Geistesblitz hat? Bei mir war das zum Beispiel die Erkenntnis, das Farmville nur eine vereinfachte Version von Harvest Moon ist oder eine, um die es hier in dem Artikel gehen wird…

Ich habe mir gestern spaßeshalber mal wieder unterschiedliche deutsche Portale bzw. Communities für junge Frauen angeschaut – ich sage gleich vorweg, dass ich keine dieser Plattformen aktuell benutze. Ich war in erster Linie auf der Suche nach Seiten, denen man mal von Bazaaria erzählen könnte. Dadurch war ich darauf bedacht zu schaun, ob die Seiten einen Internetbereich haben – also ein Bereich, in dem sie über Neuigkeiten und so aus dem Internet berichten. Die interessante Erkenntnis: Wirklich über das Internet berichtet keine dieser Seiten (was für Onlineseiten eigentlich fast schon lustig ist). Die Hauptthemen sind immer Mode, Klatsch & Tratsch (auch Stars genannt) und Tests & Dating. Dazu dann ein Design in rot & beige oder rosa oder lila…. Computer kommen vielleicht in einem Unterbereich vor aber dann meistens einfache Erklärungstexte knapp über der “wie schalte ich einen Computer ein” Ebene.*

*An dieser Stelle muss ich immer an meine Geschichtslehrerin denken, die Computer immer nur als “Maschinsche” (hessische Aussprache ;) ) bezeichnete…

Ich weiß, ich bin A-typisch und passe in keiner Art in die übliche Definition der Interessen von Frauen, wenn diese Zielgruppe so allgemein abgesteckt wird – aber ist es wirklich so, dass dies die einzigen interessanten Themen sind mit der man eine große Menge der Frauen auf seine Seite locken kann? Oder übersehen die Initiatoren solcher Plattformen (die übrigens fast alle von großen Verlagen geführt oder unterstützt werden) einen großen Teil der Frauen durch ihre Zielgruppendefinition?

Die Frage wird noch interessanter und komplexer, wenn man sich Portale anschaut, die sich an Männer richten. Denn wirklich vergleichbare allgemeine Plattformen kenne ich in Deutschland nicht. Es gibt die Seiten für Gamer  (unterteilt nach Konsole, PC und Online), für Sportfreunde, für Fitnessinteressierte, für Autofreunde und für Kinofans – um nur ein paar der Ausführungen zu nennen. Aber jeweils eine Seite, keine Plattform, die versucht all diese Bereich zu vereinen. Klar kann man sagen Männer interessieren sich für Autos, Sport, Videospiele und Filme aber ich denke mal, die meisten würden direkt sagen, dass man damit nicht alle Männer abdeckt und könnten gleich einige Freunde nennen, auf die dies nicht zutrifft und würden selbst noch ein paar zusätzliche Interessen nennen.

Darum also sog. “special interest” Communities und Portal für Männer. Natürlich gibt es die teilweise für Frauen auch (gerade Mode und Schminke sind notorische Frauenthemen) aber es ist schon auffällig, wie unterschiedlich diese beiden recht allgemeinen Zielgruppen angegangen werden. Als Frau, die auf Videospiele steht, kennt man das in dem Bereich noch extremer. Bis vor wenigen Jahren (und bei einigen Publishern noch immer) waren Spiele für Frauen und Mädchen immer rosa, mit Pferden oder Tierbabies oder über Klamotten und Make-up. Das man damit große Teile der potentiellen Zielgruppe eher völlig gegen das Thema verschließt, scheint dort keinem klar zu sein – was eigentlich schade ist. Nintendo zeigt momentan, dass viele Frauen Videospiele mögen können, wenn man ihnen einen einfachen Einstieg gibt und Spiele eher neutral an beide Zielgruppen richtet (bei der Werbung).

Jetzt hab ich schon wieder viel mehr geschrieben, als ich eigentlich geplant habe, aber umso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr fällt mir dazu ein (leider ein häufiges Problem bei mir). Finde es auch ein interessantes Thema, weil es viel über Marketing und speziell die Zielgruppensetzung aussagt. In diesem Bereich muss man mit Vorurteilen bzw. Verallgemeinerungen arbeiten, das ist mir durchaus klar, aber muss man sich wirklich so sehr an Stereotype halten?

Ich denke (und hoffe) das wir bei Bazaaria bisher nicht solche Probleme haben und eine Gruppe übersehen – sollte das doch der Fall sein, gebt Bescheid! Aber meine Frage heute ist eher: seht ihr das auch so mit den Plattformen oder sehe ich das überzogen?


Montag, 15. März 2010

Ein weiterer Montag… von jenni

Schon wieder ein Montag – das bedeutet, ein neuer Blogpost hier an dieser Stelle. Doch dann taucht die große Frage auf: worüber berichten? Sicherlich, es gibt Wochen, da ist viel los und es gebe zig Sachen über die sich ein Bericht lohnt, es gibt aber auch Wochen bzw. Wochenenden, an denen passiert einfach gar nichts oder zumindest nichts über das man schon berichten darf *geheimnisvoll guck*

Ja, es könnte sein, dass wir an etwas Großem arbeiten – oder auch an 5 Dingen… wenn Paul einmal anfängt, fallen ihm zwanzig Dinge ein, die man noch neu machen könnte oder die er technisch besser machen könnte… Dadurch also ein Montag ohne richtiges Thema…

Damit ich hier aber nicht nur einen inhaltsleeren Blogpost bringe, noch zwei Hinweise in eigener Sache, sozusagen: Sowohl Paul als auch ich bloggen auch privat – Paul’s Blog findet ihr unter paul-piper.de* und ich habe seit neuestem einen deutschen Blog unter jennifer-brehm.de und weiterhin meinen englischen Fotoblog. Viel Spaß beim lesen!
* Paul updatet nur sehr, sehr selten leider, da ihm die Zeit fehlt.

Falls ihr übrigens Fragen/ Ideen/ Vorschläge für einen Blogpost habt, immer her damit, ich freue mich!


Mittwoch, 20. Januar 2010

Haiti – Spenden für den Guten Zweck von jenni

Heute mal ein sehr ernstes Thema, bei dem ich schon seit Tagen überlege, ob ich es hier überhaupt ansprechen soll, denn es hat eigentlich nichts mit Bazaaria zu tun…
Ich spreche vom Erdbeben in Haiti und den Folgen, die uns jeden Tag ins heimische Wohnzimmer oder auf den PC gezeigt werden. Es ist eine menschliche Tragödie in einem der ärmsten Länder der Welt.

Auch das werdet ihr die letzten Tage schon oft genug gehört haben – genauso wie einen Aufruf zu spenden. Ich will aber trotzdem auf ein paar Spendenmöglichkeiten hinweisen, die durch unterschiedliche Aktionen versuchen mehr Menschen zum Spenden zu bringen.

Bei Helpedia gibt es die Aktion “Rettungsanker Haiti“, die sich in erster Linie an “Blogger, Twitterer, Facebooker und Sozialnetzwerker” richtet und eine verlinkte Liste der Spender zeigt.

Bei Amiando gibt es einen Spendenaufruf verschiedener deutscher Internetunternehmen – jeder Spender nimmt an einer Tombola teil.

Besonders an Besitzer eines Macs aber auch eines iPhones richtet sich die Aktion Indie+Relief bei der eine Reihe Mac-Entwickler  ihren gesamten Umsatz des heutigen Tages spenden werden.

Auf Flickr versteigern einige Fotografen eins ihrer Bilder als Druck, wobei der Preis auch an eine der Hilfsorganisationen gespendet wird.

Selbst im iTunes Store gibt es einen Link um direkt zu spenden – zusätzlich natürlich zu den Onlineseiten und Konten der bekannten Hilfsorganisationen. Insgesamt wird es einem so einfach wie noch nie gemacht um etwas zu spenden – warum also nicht helfen*? Gerade jetzt geht das Geld in die Soforthilfe und kommt sehr direkt bei den Bedürftigen an.**

*Paul und ich diskutieren noch, ob wir einen Betrag spenden oder die Einnahmen dieses Monats – über die Entscheidung berichten wir natürlich sobald sie gefallen ist.

**Als kleiner Nebensatz: falls ihr direkt an eine Organisation spendet, bitte denkt darüber nach, ob ihr einen Verwendungszweck angebt – denn wenn ein solcher vorhanden ist, darf das Geld für nichts anderes, nicht mal die Organisation verwendet werden


Mittwoch, 6. Januar 2010

Hab ich nen Knall? Videospielsucht für Fortgeschrittene von jenni

Das meint zumindest Paul – also von mir. Er wirft es mir zwar häufiger vor, heute aber besonders… und alles nur, weil wir es von Videospielen und welche Spiele ich ihm und seinem Mitbewohner für die Wii empfehlen würde, hatten.
Ja, ich habe eine sehr überzogene Menge Videospiele & Konsolen. Das weiß ich auch selber – die Selbsterkenntnis hat nur bisher noch nicht zur Besserung geführt, eher im Gegenteil.
Falls jetzt die Frage auftaucht, was “sehr überzogen” hier bedeutet: Ich besitze 15 unterschiedliche Konsolen (gekauft in den letzen 20 Jahren), wobei über die Hälfte GameBoy und Nintendo DS im Namen tragen – ja, ich bevorzuge Nintendo-Konsolen (wobei ich früher auch die Sega-Konsolen mochte – die hatten aber zwei Freunde, darum hab ich nie welche gekauft bekommen). Ich muss aber bei der Anzahl 15 dazusagen, dass es nicht 15 Geräte sind, sondern 15 Konsolen, denn von manchen Konsolen nenne ich mehrere mein Eigen. Meistens die amerikanische oder japanische Ausführung zusätzlich zur Deutschen.

Konsolen

Die Frage, die ich an dieser Stelle immer bekomme ist “Wieso?” – es fing alles beim GameCube an, bei dem es nicht mal einen Starttermin für Europa gab als die Konsole in Japan erschien. Damals war sicherlich meine stärkste Gamerzeit, weil ich einfach irre viel Zeit hatte – und im Warten war ich schon immer schlecht – und zusätzlich fing das auch mit dem Internet so an, dass man Konsolen ganz einfach aus Übersee bekommen konnte. Also hab ich mir nen japanischen Gamecube gekauft, den ich später hab Umbauen lassen, damit er auch amerikanische Spiele spielt, da die GameCube-Zeit für europäische Gamer echt böse war, da Nintendo meistens mehrere Monate zwischen amerikanischen und europäischen Starttermin legte – schön, wenn man dann die amerikanischen Spiele nutzen kann.*
* Zur Erklärung, Videospiele sind, ähnlich wie DVDs, in der Region beschränkt, d.h. amerikanische Spiele laufen nicht auf europäischen Konsolen – im Gegensatz zur DVD hat es bei den Konsolen aber mal technische Gründe gehabt, da TVs in Japan und USA eine andere Hz-Zahl verwenden.

Naja, bei der Wii ging es ähnlich weiter… vor allem, da ich zum Erscheinungstermin der Wii in den USA gelebt habe und durch viel Glück eine Wii online vorbestellen konnte. Da es aber zu teuer ist alle Spiele zu importieren, musste dann auch noch ne europäische her, ist ja klar ;)

Von meiner Spielesammlung fang ich jetzt besser gar nicht an – nur so viel, vorhin musste ich lautes Lachen über mich hören, weil ich ernsthaft eine Übersichtsseite mit meinen Videospielen online stehen habe – damit ich Freunden, die etwas leihen wollen, einfach die Liste schicken kann (das ganze wird automatisch aus einem Mac Programm generiert).

Leider gab es noch nicht viele alte Konsolen bei Bazaaria- denn ich würde eigentlich gerne meine Sammlung vervollständigen ;)

Was die Tipps angeht: Für Mehrspieler sind “New Super Mario Wii”, “Mario Kart”, “Super Smash Bros. Wii” und “Boom Blox” definitiv zu empfehlen. Nie kaufen sollte man spiele, die “Party” oder “Karneval” im Namen haben (außer sie stammen von Nintendo direkt).