Montag, 28. Januar 2008

L‘Origin d’Ottér – parte deux von paul

Aloha,

und lasst euch nicht von dem Titel beeindrucken – französisch kann ich keinen Meter. Das Ganze ist also wieder einmal ein fehgeschlagener Versuch euch mit meinem Wissen zu beeindrucken… Aber wie dem auch sei, heute habe ich etwas Besonderes für Euch vorbereitet. So besonders, dass ich es liebevoll „Deluxe Edel Special Magnifica Royal“ taufe. Ich war nämlich so beeindruckt von den Leistungen unserer beiden Otter- Zeichner Daniela und Martijn, dass ich euch einfach mal an deren Talent teilhaben lassen möchte.

Nun, zu Beginn der Zeichnung stand die Idee. Wer fleißig den Blog gelesen hat, weiß vielleicht, dass ich sehr bewusst Marderarten für unsere Software gewählt habe.* Nach eingängiger Selbst-Recherche haben wir dann herausgefunden, dass diese putzigen Tiere einfach auch sympathisch bei unseren Kunden ankommen. Also fragten wir Daniela, eine echt talentierte Zeichnerin und gute Freundin von Jenni, ob sie denn bereit wäre einfach mal eine Otter-Skizze anzufertigen. Alles natürlich noch absolut sinnfrei. Das Ergebnis war eine Reihe von Bleistift Zeichnungen, von denen wir das folgende als Vorlage auswählten:
;*soll heißen: Jenni und ich haben lange genug rumgeblödelt und sind letztlich bei Ottern gelandet….

Der erste Otter auf dem Papier

Das Gesicht passte noch nicht ganz, und es war nicht ganz eindeutig, was er da in der Hand halten solle. Also überlegten wir uns, dass er doch ein Schild tragen und somit auch ein wenig Text präsentieren könne.

Die letzte Zeichnung des Schilds

Die endgültige Zeichnung des Otters

In das Ergebnis verliebten wir uns alle sofort. Ich fand, dass der Otter ein absolut wiedererkennbares Gesicht hatte und niedlich genug aussah um mehr aus ihm zu machen. Also überlegten wir nicht lang und beschlossen die Zeichnung von einem guten Freund von mir aus Holland (einem echten Vollprofi) digital aufbereiten zu lassen – Martijn (mit ihm arbeite ich bereits seit Jahren an anderen Projekten wie Trescom und Sharkmatter zusammen). Dieser nahm sich zunächst das Schild vor und testete daran die Farben aus…

Das kolorierte Schild

Die digitale Zeichnung des Otters

… um im Anschluss die Umrandungen des Otters deutlich nachzuzeichnen. Wir fanden außerdem, dass der Otter einen vollgefressenen Bauch brauche und einen niedlich-glücklichen Gesamtausdruck im Gesicht.

Zuletzt kolorierte Martijn dann die komplette Zeichnung und präsentierte uns das Ergebnis:

Der fertig kolorierte Otter

Perfection! Ich staunte nicht schlecht und gebe zu, dann nicht mehr anders konnte, als ihn irgendwie in die Seite mit zu integrieren. Die Entscheidung ihm ein Schild zu geben kam da gerade recht und so hatten wir auch noch Platz ihn etwas sagen zu lassen (zugegeben, die Wortwahl könnte noch etwas niedlicher sein – da war das größte Problem der Platzmangel) und voilá: so zeigte sich dann schließlich I.C. Otter auf unserer Seite
Ich finde, dass Martijn und Daniela eine echt tolle Arbeit abgeliefert haben. Die Tatsache, dass ich nun schon den dritten Blogeintrag hintereinander über ihn schreibe zeugt natürlich irgendwie davon. Zum Schluss noch hier den Otter in der Finalversion und High-Res zum Download. Dazu eine Aufforderung an euch: Schickt mir eure Vorschläge und gebt I.C. eine sinnvolle Aussage! Wer weiß, wenn alles klappt steht vielleicht euer Text schon bald bei uns auf der Startseite!!!

Der fertige Otter

Grüße,

Paul „Eagle-Eye“ Piper

P.S: Bei Interesse stelle ich gerne den Kontakt zu Daniela her – also fragt mich nur an! :)


Mittwoch, 23. Januar 2008

Wie Bazaaria auf den Otter kam! von paul

Hallo alle Miteinand‘,

Eine ganze Woche ist nun vergangen und der Relaunch ist echt toll aufgenommen werden. Durch die Bank weg waren die Kritiker sich einig, dass das neue Design deutlich besser sei, und auch der Name selbst scheint zu gefallen. Jedenfalls schließe ich das aus den positiven Darstellungen von Manuel und Alexander – die übrigens zwei super Artikel über uns geschrieben haben. (Beide hier und hier zu lesen…thx an die beiden ;) ). Lustig sind auch die Kommentare unterhalb der Artikel – ich und fähig (!)… haha die haben keine Ahnung…

Aber abgesehen davon gab es auch viele Fragen… und zwar fast ausschließlich zum Otter. Er sei ja sooo niedlich und putzig – nur was, ja was hat er mit dem freien Handel zu tun. Um das zu beantworten, muss ich euch einen kleinen Schwenk in seine Vergangenheit gewähren und wie es dazu kam, dass er sich bei uns bewarb.

Nun, es begab sich also zu der Zeit in der ein Gebot von Roland Koch ausging, auf das sich alle Welt schätzen ließe. Und so machte sich auch auf J. Otter, callsign „Jayjay“, mit M. (vermutlich synonym für Mama), seinem vertrauten Weibe, die war schw… . … und als sie daselbst* waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und flutsch war ihr erster Sohn da und sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. Leicht verknatscht schaute er drein, aber er war schon putzig und es war klar, dass er großes bewirken würde.
* Bitte nicht fragen – „daselbst waren“… keine Ahnung, aber macht die Geschichte viel realer, oder?

Nun war es an der Zeit, dass der Kleine benannt werden wollte, und so einigte (M. schlug vor und Jayjay wurde überstimmt – sein Vorschlag den kleinen Nike Agassi zu nennen war der harten Jury nicht gewachsen) man spansich auf I.C. – einen Doppelnamen von allerhöchster Größe. Und oh welch göttlicher Name es war… wahrlich ein Name, der so stolz und erhaben, so großartig und königlich war, dass er nur ausgesprochen seine wahre Größe entfallen würde. I…

… wuchs heran, spielte mit seinem Freund, Goldi – dem Goldfisch, paddelte im Teich umher und zerschlug vergnügt diverse Muscheln auf seinem Wamst… bis ihn die gute Daniela Sachs, professioneller Headhunter (nein, nicht Jäger, Personalscouts sind gemeint) entdeckte und ein Karteibild für uns erstellte – I.C. war gecastet.

Ich glaube übrigens nicht, dass I.C. sich seiner Macht jemals bewusst war, noch dass er jemals vorhatte in der hart umkämpften Branche der Webbasare zu arbeiten…

Ein großartiger Mensch, uhm, Otter”

Grüße,

Paul „Narratorrrrrr“ Piper


Freitag, 21. Dezember 2007

Eine Evolutionsgeschichte von paul

Hello, I am Johnny Cash…

…wisst Ihr, seit Tagen zerbrech ich mir schon den Kopf. Cumonian entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit und ich bekomme es so langsam schon mit der Angst zu tun wie wenig Fehler momentan noch auftreten. Das soll jetzt nicht heißen, dass man nicht hier und da noch eine Neuigkeit einbauen und die Benutzerführung verbessern könnte (hehe)… das kann und sollte ich definitiv noch weiter versuchen, aber -und das ist interessant für mich – ich bin schon fast soweit ein Ende der Betaphase zu sehen. Das wird sicherlich nicht morgen oder übermorgen sein, aber man kann ja mal Anfang nächsten Jahres anpeilen. Das geniale daran ist, dass ich mir alleine durch diesen Gedankengang die Freiheit herausnehmen darf einen Namen für diese Version zu finden. Und genau das dachte ich mir auch heute Morgen…

Nun es ist doch so: Unternehmen versehen gerne Ihren Prototypen mit brachialen Namen. Diese sind meistens an irgendwelchen Göttern, biblischen Ereignissen oder Tiernamen angelehnt und heißen Zeus, Apokalypse oder Leopard. Wichtig sist, meiner Meinung nach, eigentlich nur, dass diese Namen 3 Kriterien erfüllen…. sie müssen:

  • Gut klingen
  • Stärke, Macht, Geschwindigkeit, Klugheit und Ausdauer ausstrahlen (ihr wisst schon – die coolen Charakterzüge)

und

  • Emotionen auslösen, die in keinster Weise mit dem Produkt im Zusammenhang stehen (also deutlich angesagter und spannender sind)

Und genau solch einen Namen wollte ich auch! Aber keinen der üblichen Namen. Ich fand Tiere immer toll, jeder findet Tiere toll und mal abgesehen davon dass ich die Bibel selten lese und offensichtlich schlecht darin bin gutklingende Namen mir selbst auszudenken, fand ich auch sonst, dass Tiernamen für Cumonian einfach perfekt passen – zumal ein Teil der Belegschaft aus Tieren besteht (Poldi, und was war Walther noch mal? Sind Zwerge Tiere?). Es musste einfach ein Tier sein… uhm… ja… Aber welches? Nun ich dachte ja daran auch ein Raubtier zu nehmen – Aber keines der Handelsüblichen. Mir schwebte da eher etwas wie eine Mangustenart (Erdmännchen), kleine Pandas oder Skunks vor. Es war mir wichtig, dass man sofort COOL schreit und WOAAAH denkt oder so… also beschloss ich etwas ganz anderes zu nehmen, und entschied mich für…

…. Marder-arten! Richtig: MARDER-ARTEN! Denkt einfach mal drüber nach: es ist perfekt. Marder erfüllen jedes der oberen Kriterien. Der Name für sich hat einen schönen Klang, und man denkt SOFORT an Kraft und Sträke und … uhh .. so und jeder denkt sich sofort: Boah! Außerdem ist es ein cooles Raubtier, das zu selten im Rampenlicht steht, so wie wir, und doch einen gewissen Charme mit sich bringt, so wie Pierce Brosnan. Ich jedenfalls finde es einfach genial. Die erste Version wird, ganz im Rahmen unserer neuen Tradition übrigens Otter heißen. Ich freue mich daher verkünden zu können, dass Otter ab sofort in Arbeit ist…

Der Otter: Synonym für Stärke und Macht!

Lang lebe Otter, möge er … uhh… sie die Welt verändern!

Grüße,

Paul „Marder-Vater“ Piper


Dienstag, 18. Dezember 2007

Mysterium BRD-Statistik von paul

Servus!

Erneut war mein Tag von ausgiebiger und umfassender Langweile geprägt (ein Zustand der zur Gewohnheit zu werden scheint). Im sitzen eine Runde pofen war nicht drin (zu viel Kaffee), konstruktiv etwas arbeiten konnte ich nicht (kein konstruktiver Tag), etwas destruktiv zerstören durfte ich nicht (Jenni, Logi & Poldi haben mich übelst fies angestarrt), also starrte ich zunächst für ein paar Minuten aus dem Fenster, um Tieren hinterher zu schauen (vermutlich ein fetisch)… Aber heute half auch das nicht, um meinen Entertainment-Faktor in die Höhe zu treiben. Schlussendlich warf ich also einen trüben Schlafzimmer-Blick auf die Statistiken…

Und siehe da: Spannung pur! Naja, vielleicht nicht gerade die neueste Folge von Daktari, aber immerhin eine interessante Erkenntnis: Einwohner der neuen Bundesländer nutzen Cumonian kaum! Ich bin mir nicht sicher woran das liegt, aber das folgende Bild zeigt es deutlich!

Bazaaria Nutzer nach Standort

Bazaaria Nutzer nach Standort

Mir gibt das zu denken. Liegt es jetzt daran, das Cumonian nur in dichtbesiedelten Gegenden besonders spannend ist, oder daran, dass nur dort getauscht wird? Weigert sich die Telekom Bundesweit flächendeckend Internetleitungen zu legen? Ich denke dort eine eindeutige Verschwörung aufgedeckt zu haben! Wenn jemand genaueres darüber weiß, dann bitte sofort hier melden. Zur Belohnung gibt es auch … uhhm… nun… eine Belohnung! Jawohl. Ich jedenfalls bin entsetzt und enttäuscht und mich interessiert es brennend, ob andere Websites eine ähnliche Statistik erkennen können, oder ob es typisch für kleine Web-Startups ist…

Grüße,

Paul „Inspector Gadget“ Piper


Donnerstag, 15. November 2007

Tee(log) verbindet! von paul

Hallo euch Allen,

in meinem Leben ist Chaos ausgebrochen. Nun, zugegeben, ich bin von Natur aus schon nicht die Ordnung in Person (um ehrlich zu sein bin ich ein Verfechter der Auffassung, dass es eine Gabe ist Unordnung ignorieren zu können), aber die jetzige Situation ist selbst für mich ein Novum. Schon seit Tagen bin ich am rotieren, da das kommende Wochenende für mich wieder voller Überraschung stecken wird. Ich werde nämlich sowohl die „IdeaLab“ der WHU, als auch den „EBS Praxistag“ unsicher machen!

Umso mehr habe ich auch ein kurzes Treffen mit den Jungs von Teelog aus Leipzig genossen. Tee? Ja, Tee! Es ist nämlich so: … *dramatische Pause*… ich selbst bin Koffeinabhängig. Es ist wahr – was so friedlich mit einer einzelnen Tasse am Morgen begann, hat sich mittlerweile in ein drittklassiges Koffeingelage gesteigert.* Die Einladung von Martin und Fabian kam also genau zur rechten Zeit, eine Abwechslung zu dem Mokkagesöff war längst überfällig und seien wir mal ehrlich: Ein Roadtrip ist immer eine willkommene Abwechslung! Ich war also in heller Aufregung.
*Es gibt definitiv Koffeingelage – alle die es mir nicht glauben, sollten sich… ähh… Wikipedia anschauen – aber sagt mir bitte kurz zuvor Bescheid, ich muss die Quelle noch von unwesentlichen Unreinheiten befreien

teetasse

Deutlich harmonisch war das erste Aufeinandertreffen. Ausgesprochen ruhig waren Sie beide und ich vermutete starke Raucher vor mir zu haben… weit gefehlt. Aber mit jedem Schluck des köstlichen Aroma-Tees kam ich ihrem Geheimnis ein wenig näher… und ich kam zu einer weisen Erkenntnis: Tee ist nicht nur Wasser!

Gut, ich habe gelogen. Ich war nicht wirklich in Leipzig und die beiden habe ich noch leider nicht persönlich getroffen. Warum ich euch das alles erzähle? Es mag vielleicht meine Müdigkeit sein, vielleicht auch nur der Teein, welches tief in meinem Inneren ein paar Energiereserven entdeckt hat, aber im Grunde möchte ich mich nur bei dem Team von Teelog bedanken, und wusste nicht genau wie! Jungs, Ihr seid einfach klasse – Dr.Tea hat mir schon diverse Ablenkungsmöglichkeiten geliefert! Und an Euch: Gönnt euch auch mal ein paar ruhige Minuten, trinkt ne Tasse Tee und lest den Teelog- für mich wie gesagt ein echter Geheimtipp, nicht nur für Teefanatiker!!!
So emotional aufgeweckt widme ich mich nun wieder den Vorbereitungen….

Cheers,

Paul “Teetrinker” Piper

P.S.: 4 Tage, 5h, 28min ohne Poldi… Hat sie jemand gesehen?