Montag, 19. Juli 2010

On the Road Part 2 von jenni

Da ich nun weiter Zeit hatte meine Fotos zu bearbeiten, gibt es heute Teil 2 meines Urlaubsberichts. Den ersten Teil findet ihr hier.

Abends kamen wir in New Orleans an – und haben dort zum einzigen Mal auf unserer Tour, mehrere Tage am gleichen Ort verbracht. Es war das erste Mal, dass ich in New Orleans war und es ist wirklich eine wunderschöne und tolle Stadt. Im French Quarter hat man historische Gebäude mit den charakteristischen schmiedeeisernen Balkonen wohin man schaut und die ganze Stadt scheint in Bewegung zu sein. Einfach klasse!

Das interessante waren auch die vielen sehr, sehr unterschiedlichen Häuserfasaden, die direkt nebeneinander existieren und die Stadt so unwahrscheinlich bunt machen. Es ist hierbei auch so, dass die Häuser nur eine gemeinsame Wand zwischen sich haben, meistens aus Holz – das macht Termiten zu einem der größten Problemen der Stadt, da sie sich so sehr schnell auf ganze Häuserzeilen verteilen können.


Wir haben einen ganzen (heißen) Vormittag im French Quarter verbracht und haben uns am Nachmittag ins das gekühlte Insectarium begegeben, welches im alten Zollgebäude untergebracht ist und unter anderem ein Gehege mit Schmetterlingen hat. Insgesamt ist es vor allem für Familien mit Kindern ein echt tolles Erlebnis, da alle Ausstellungsstücke eher auf Kinderhöhe angebracht sind.


Am zweiten Tag sind wir zum Zoo gefahren und haben dort den Vormittag verbracht. Leider fing es recht heftig an zu Gewittern, nachdem es sehr, sehr heiß und schwül war, so dass wir nicht den ganzen Zoo besichtigt haben, sondern nur einen Teil – auch da ich am Nachmittag im French Quarter einen Termin hatte um mir ein personalisiertes Parfüm erstellen zu lassen.

Den Nachmittag haben wir dann also wieder im French Quarter verbracht. Es ist wirklich so, dass es in New Orleans viel zu viel zu sehen gibt um alles in zwei, drei Tagen zu schaffen. Den Garden District oder die Friedhöfe haben wir z.B. gar nicht gesehen in unserer Zeit dort – aber das will ich beim nächsten Mal nachholen.


Nach New Orleans ging es weiter entlang der Küste nach Mobile in Alabama. Die Küste war wunderschön, auch wenn es für europäische Augen fast unglaublich ist, auf welch hohen Pfosten die Häuser direkt an der Küste stehen (ich habe letzte Woche eine Doku gesehen, die von 11m Höhe sprach). Hier wurden auch am meisten Gedanken an Kathrina wach – denn zig niedrigere Pfosten standen ohne Häuser in der Gegend rum.


Auf dem Weg nach Mobile waren wir noch in Bellingrath Gardens, dem Sommerwohnsitz eines der ersten Coca-Cola Abfüllers in den USA, dessen Frau zusammen mit einem Architekten einen der schönsten Gärten der USA angelegt hat und der seit den 20er Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Zwar blühte im späten Frühling nicht sonderlich viel, aber trotzdem war es ein wunderschöner Garten.


Mobile selbst hat eine recht schöne Altstadt und ein wiederaufgebautes Fort, jedoch sind wir an beidem nur vorbeigefahren, da wir beschlossen hatten der Küste noch bis nach Florida zu folgen. Die Küste zwischen Alabama und Florida hat einen der längsten Sandstrände, die ich so je gesehen habe und wunderschönen weißen Sand (vom Öl war zum Glück noch nichts zu sehen).


Abends haben wir in Montgomery übernachtet, jedoch nichts von der Stadt selbst gesehen, da ich eigentlich nur einen Zwischenstopp auf der Rückfahrt nach Atlanta einlegen wollte. Am nächsten morgen ging es zurück nach Georgia (Einspieler: “Georgia on My Mind”). Hier hatte ich in unserem Reiseführer von einem anderen Garten gelesen: Callaway Gardens – ein riesiges Arsenal, auf dem neben einem Golfplatz viele Wander- & Radwege angelegt sind und das ein Glashaus mit tropischen Schmetterlingen hat. Das musste ich natürlich sehen und da es nur ca. 1 1/2 Stunden außerhalb Atlantas liegt (was in Atlanta praktisch noch in der Stadt bedeutet), haben wir hier einen Teil unseres Tages verbracht – und es hat sich absolut gelohnt!


Die letzten zwei Nächte in Atlanta haben wir in der Innenstadt verbracht, in einem alten Grand Hotel mit dem Pool auf dem Dach im 19. Stockwerk. Da dieser auch Nachts zugänglich war, musste ich natürlich Nachtaufnahmen der Skyline machen!

Perfect Swim Atlanta at night HDR
Unser letzter Ausflug führte uns in den Stone Mountain Park. Stone Mountain ist ein riesiger Granitfelsen und die höchste Erhebung in Georgia. Er steht ein bisschen, ähnlich wie Uluru (Ayers Rock) mitten in der Landschaft, aber das Granit erstreckt sich Kilometerweit in der Breite und auch ein gutes Stück noch ins Erdinnere. Man kann den Gipfel erklimmen oder einfach mit der Seilbahn hochfahren, was bei 36 Grad Celsius die bessere Alternative scheint – und hat vom Plateau am Gipfel eine sagenhafte Aussicht auf das Gebiet um Atlanta und auf Atlanta selbst.


Leider ging es am nächsten morgen schon wieder Richtung Flughafen und nach Deutschland. Bazaaria, Paul und die Arbeit hatten mich also wieder – aber ich habe hunderte wunderschöner Fotos um mich jederzeit zurückzuversetzen!

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One Response to “On the Road Part 2”

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