Heute gibt es Teil 3 unserer Reihe zum perfekten Aufbau einer Gegenstandsdarstellung zum verkaufen bzw. tauschen auf Bazaaria. Im ersten Teil habe ich mich mit dem Titel beschäftigt und im zweiten Teil mit der Beschreibung. Heute ist der dritte wichtige Punkt dran: das Bild.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…
Egal an welcher Stelle auf Bazaaria dein Gegenstand auftaucht, ob in der Suche, in den Kategorien oder auf der Startseite, immer werden andere Nutzer zuerst auf das Bild schauen. Unsere Augen werden fast automatisch von Bildern und Gesichtern angezogen, deshalb ist es auch wichtig, dass du deinem Gegenstand ein Bild beifügst. Viele Interessenten schauen sich einen Gegenstand ohne Bild gar nicht erst an – das willst du bei deinem doch ganz bestimmt nicht, oder? Die Logik dahinter ist, dass man bei einem Gegenstand ohne Bild sich nicht wirklich etwas vorstellen kann und sich auch nicht selbst einen Eindruck vom Zustand machen kann. Das ist einfach ein Unterschied in den Informationen, die du hast und die der Interessent hat, der sich nicht durch eine Beschreibung oder sonstiges ausgleichen lässt. Wir trauen unseren eigenen Augen immer noch am meisten.
Das ideale Bild
Es gibt mehrere Punkte, die ein gutes Bild ausmachen, für die man nicht einmal viel Aufwand betreiben muss. Klar, alles vor ein weißes Leintuch stellen ist toll – aber seien wir mal ehrlich, wie oft macht man sich den Aufwand? Es geht auch einfacher mit akzeptablen Resultaten.
Die Belichtung
Wichtig ist bei deinem Bild, dass man den Gegenstand richtig erkennen kann und es nicht zu dunkel ist oder der Blitz den kompletten Buchtitel verblendet hat. Hier mal drei Beispiele von mir:



Beim ersten möchte ich selbst nicht mehr raten müssen, wie der Titel ist, das zweite ist zu dunkel und ziemlich verfärbt, das dritte ist ganz okay, weil man alle wichtigen Informationen lesen kann.
Der Hintergrund
Nicht immer hat man ein kleines Fotostudio zur Hand oder möchte sich die Mühe machen ein weißes Tuch irgendwo zu befestigen, trotzdem sollte man darauf achten, dass man einen möglichst einfarbigen Hintergrund hat, der nicht sonderlich stört. Sei es nun das Bettlacken, die Tischplatte oder die Fliesen, das alles geht ohne das es wirklich aufwand bedeutet. Aber es hat den Vorteil, dass das Auge nicht von zusätzlichen Dingen im Bild abgelenkt ist – oder noch schlimmer, man unfreiwillig zum Internetstar wird, weil man den Spiegel im Zimmer nicht bedacht hat…
Der Bildausschnitt
Ihr solltet bei eurem Bild möglichst dicht an den Gegenstand dran gehen – aber so, dass noch der gesamte Gegenstand (oder zumindest alles wichtige zu sehen ist ). Es bringt ja nichts, wenn ihr eine Regalwand verkauft aber nur ein Regalbrett auf dem Foto zu sehen ist. Auch hier gilt der gleiche Rat, wie bei den letzen Beiträgen: versetzt euch in die Lage des Käufers – würde euch das Bild ansprechen?
Die Auflösung
Ein letzter Punkt, den ich hier besprechen will, ist die Auflösung der Bilder. Eure Digitalkamera – selbst die meisten Handys – schießen Fotos inzwischen in einer riesigen Auflösung. Das führt dazu, dass ihr evtl. Probleme beim Hochladen der Bilder habt, da die Datei zu lange zum Übertragen braucht. Deshalb ist es hilfreich, wenn ihr für diese Aufnahmen die Auflösung an eurer Kamera runterkorrigiert oder nach dem Aufnehmen die Größe am PC verkleinert. Wie das funktioniert erkläre ich bald in einem einzelnen Post. Auf der anderen Seite macht die Bilder bitte nicht zu klein, sonst sieht man auch nichts mehr… Noch zur Info: Eure Bilder werden auf Bazaaria automatisch in der Größe angepasst und nie breiter als 630 Pixel dargestellt.
Das sind erstmal die vier wichtigsten Punkte, die mir einfallen. Habe ich noch etwas vergessen? Sagt es einfach in den Kommentaren.

[...] This post was mentioned on Twitter by Paul Piper, bazaaria. bazaaria said: Heute gibt es einen neuen Teil der Reihe zum perfekten präsentieren von Gegenständen. Diesmal: Das Foto http://bzria.com/bilder [...]