Sonntag, 31. Januar 2010

Bazaaria in der Offenbach Post von jenni

Gestern war ein relativ großer Bericht über Bazaaria in der Offenbach Post. Der Artikel lief auf der Seite zu meinem Heimatort (Dreieich) und ich war dadurch der Aufhänger für den Artikel.
Startseite

Natürlich freuen wir uns total über den Artikel, auch wenn er nicht völlig überraschend kam, da ich mich letzte Woche mit dem Redakteur getroffen hatte – hier nochmal ein Dankeschön an Herrn Jordan für den Artikel und das nette Gespräch!
Unorganisiert, wie ich manchmal bin, habe ich vergessen zu fragen, wann der Artikel erscheinen soll, umso mehr habe ich mich am Samstag morgen gefreut in meinem Email-Eingang einen Link zum Artikel auf der Onlineseite der Offenbach-Post gefunden habe und dann natürlich auch direkt in die Zeitung geschaut habe, ob der Artikel dort auch zu finden ist. Wie die Bilder beweisen, ist er das: Sowohl auf der Startseite als auch auf der Seite für Dreieich. Natürlich habe ich Fotos davon gemacht und den gesamten Artikel findet ihr auch online zum lesen bei der Offenbach Post.

Für weitere Artikel stehen wir natürlich jederzeit – auch für andere Zeitungen – gerne zur Verfügung!

artikel_nah


Montag, 25. Januar 2010

Abkürzungsdschungel: SEO und SEM – inkl. Linktipps von jenni

Fängt man an sich professionell mit Webseiten zu beschäftigen, tauchen die Begriffe SEO und SEM ziemlich schnell auf – doch was bedeuten sie eigentlich? SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung und SEM steht für Search Engine Marketing.

So wirklich hilft einem das natürlich auch noch nicht, vor allem wenn man sich noch nie mit der Funktionsweise von Suchmaschinen beschäftigt hat. Der Aufbau moderner Suchmaschinen begann eigentlich mit Google: Die Idee von Sergei Brin und Larry Page war es, dass eine Webseite umso relevanter ist, umso mehr Seiten auf sie verlinken – denn ein Link bedeutet ja immer, dass man eine Seite gut & interessant findet. So einfach die Idee ist, so kompliziert wird die Sache bei der Anzahl der Webseiten & Links, die es heute im Internet gibt. Dadurch sind die Anzahl der Links auf eine Seite (meist als Backlink bezeichnet) bei weitem nicht der einzige Faktor für die Position einer Webseite für einen Suchbegriff: es gibt inzwischen geschätzte 200 Faktoren für die Position. Für Webseitenbesitzer bedeutet das also 200 Schrauben, an denen man drehen kann um die eigene Position zu verbessern – das ist SEO. Die Verbesserung der eigenen Seite (sog. On-Page Optimization) und der Links und Verweise auf die eigene Seite (sog. Off-Page Optimization) um eine bessere Position im Ranking zu erreichen.

SEM hingegen ist eher ein Oberbegriff, der eben alle Maßnahmen beschreibt um eine Webseite für Suchmaschinen und Nutzer interessanter zu machen. Maßnahmen, wie bezahlte Suchpositionen (also die eingeblendete Werbung in der Suchmaschine) gehören dann genauso unter diese Überschrift wie das eigentliche SEO.

Ich werde in den nächsten Wochen & Monaten noch ein bisschen mehr zu SEO schreiben, da ich mich momentan sehr viel mit dem Thema beschäftige und ich sehr lange nach Einsteiger-Artikeln gesucht habe und meine Suchergebnisse gerne mit euch teilen möchte – sowie über Erfahrungen, die wir für Bazaaria in dem Bereich gemacht haben.

Für den Anfang will ich euch aber einfach mal ein paar Links geben, die ich sehr informativ für Anfänger fand – leider sind fast alle auf englisch.

Overview of Google Ranking Factors

Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung

Beginner’s Guide to SEO

SEO Starter Guide von Google

The Secret to Ranking at the Search Engines (that’s not really a secret)

15 Ways to Enhance Your Sites SEO Today

Perfecting Keyword Targeting & On-Page Optimization

SEMMYS ist ein jährlicher Award, der für die besten SEO-Artikel vergeben wird und momentan findet man auf der Webseite die Nominierungen für das letzte Jahr.

Update: Ganz vergessen, danke an SEO-Strategie.de durch die ich auf die SEMMYS und die diesjährigen Artikel aufmerksam geworden bin. Auf der Seite findet ihr alle nominierten Artikel als Links.


Mittwoch, 20. Januar 2010

Haiti – Spenden für den Guten Zweck von jenni

Heute mal ein sehr ernstes Thema, bei dem ich schon seit Tagen überlege, ob ich es hier überhaupt ansprechen soll, denn es hat eigentlich nichts mit Bazaaria zu tun…
Ich spreche vom Erdbeben in Haiti und den Folgen, die uns jeden Tag ins heimische Wohnzimmer oder auf den PC gezeigt werden. Es ist eine menschliche Tragödie in einem der ärmsten Länder der Welt.

Auch das werdet ihr die letzten Tage schon oft genug gehört haben – genauso wie einen Aufruf zu spenden. Ich will aber trotzdem auf ein paar Spendenmöglichkeiten hinweisen, die durch unterschiedliche Aktionen versuchen mehr Menschen zum Spenden zu bringen.

Bei Helpedia gibt es die Aktion “Rettungsanker Haiti“, die sich in erster Linie an “Blogger, Twitterer, Facebooker und Sozialnetzwerker” richtet und eine verlinkte Liste der Spender zeigt.

Bei Amiando gibt es einen Spendenaufruf verschiedener deutscher Internetunternehmen – jeder Spender nimmt an einer Tombola teil.

Besonders an Besitzer eines Macs aber auch eines iPhones richtet sich die Aktion Indie+Relief bei der eine Reihe Mac-Entwickler  ihren gesamten Umsatz des heutigen Tages spenden werden.

Auf Flickr versteigern einige Fotografen eins ihrer Bilder als Druck, wobei der Preis auch an eine der Hilfsorganisationen gespendet wird.

Selbst im iTunes Store gibt es einen Link um direkt zu spenden – zusätzlich natürlich zu den Onlineseiten und Konten der bekannten Hilfsorganisationen. Insgesamt wird es einem so einfach wie noch nie gemacht um etwas zu spenden – warum also nicht helfen*? Gerade jetzt geht das Geld in die Soforthilfe und kommt sehr direkt bei den Bedürftigen an.**

*Paul und ich diskutieren noch, ob wir einen Betrag spenden oder die Einnahmen dieses Monats – über die Entscheidung berichten wir natürlich sobald sie gefallen ist.

**Als kleiner Nebensatz: falls ihr direkt an eine Organisation spendet, bitte denkt darüber nach, ob ihr einen Verwendungszweck angebt – denn wenn ein solcher vorhanden ist, darf das Geld für nichts anderes, nicht mal die Organisation verwendet werden


Freitag, 15. Januar 2010

Das verlorene Element von paul

Howdy Heidi,

Nun, heute leider mal ein Thema, dass nur die Webmaster unter uns interessieren wird: “dl”-Tags! Es ist wirklich interessant, aber ich selbst stieß erst nach Jahren auf dieses kleine Wunderwerk, obwohl es doch schon ein uraltes HTML Element ist. DL-tags beschreiben “Definition Lists”, also “Definitions-Listen” zu deutsch und sollten eigentlich eingesetzt werden um Begrifflichkeiten mit anderen Schlagworten oder Sätzen zu erklären. Ein Beispiel könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:


Bazaaria

Ein Webbasar

Ein Marktplatz für seltene Ware

Eine Firma mit Sitz in heuchelheim


<DL>

<DT>Bazaaria</DT>

<DD>Ein Webbasar</DD>

<DD>Ein Marktplatz für seltene Ware</DD>

<DD>Eine Firma mit Sitz in heuchelheim</DD>

<DD>...</DD>

</DL>*

* DT setzt den zu beschreibenen Begriff oder Satz; DD umschließt die Erklärungen

Soweit so gut, aber warum interessiert mich das? Nun, diese Logik ist heutzutage ungemein spannend. Zu Zeiten des semantischen Webs, sollen unsere Computer schließlich lernen welcher Context was genau bedeutet und Menschen so schneller Antworten liefern – eine solche Definitionsliste tut genau das.

So viel zur Zukunftsmusik, was jedoch viel spannender ist, ist der mögliche Effekt, den es auf Suchmaschienen haben könnte. Hier wird schließlich auf eine eindeutige Art und Weise Context in Verbindung mit anderen Links, Bildern, Begriffen oder sonstigen Inhalten gebracht. Was wäre also logischer zu vermuten, dass dies auch einen positiven Effekt auf unsere Suchmaschienenplatzierung haben könnte? Ein Link der im Anschluss klar durch Definitionen erklärt wird, sollte doch eigentlich einen vermeintlich höheren Wert besitzen als ein Link ohne jegliche Erklärung… oder?

Nun, ich gebe zu, in dem Bereich bin ich gewiss kein Fachmann, aber eure Meinung würde mich dann doch einmal interessieren…

Cheers,

Paul “Scientist” Piper

P.S.: Vielleicht etwas interessantes zum Lesen: http://www.webdesignfromscratch.com/html-tag-reference/html-definition-list-dl-tag.php & http://www.altova.com/de/semantic_web.html

P.P.S: Ich entschuldige mich jetzt schon mal für einen weitgehend unlustigen und unwissenschaftlichen Beitrag…


Mittwoch, 13. Januar 2010

Falschangaben im Web und die Datensicherheit bei Bazaaria von jenni

Heute morgen habe ich per Twitter* einen Artikel zu einer Studie von BITKOM (dem Bundesverband Informationstechnologie, Telekommunikation und neue Medien) gelesen:

12 Millionen Deutsche machen falsche Angaben im Internet – das ist jeder 4. über 14 Jahren

Diese Falschangaben beinhalten alles von Alter, Name, Geschlecht und E-Mail-Adresse bis zu körperlichen Eigenschaften. Häufiger Grund, so die Studie, sind unnötige Angaben, die Hoffnung unerwünschter Werbung zu entgehen oder die Hoffnung  bessere Chancen beim Online-Dating zu haben.

* Danke an @HediyeEvsan für den Link!

Wenn man so drüber nachdenkt, macht es wirklich Sinn – und ich gehöre definitiv auch zu dieser Gruppe, gerade wenn ich es unnötig finde z.B. meine Telefonnummer anzugeben oder meinen Namen & Anschrift.

Nun ist es ja aber so, dass wir bei Bazaaria ja auch solche Angaben von euch haben wollen – deshalb wollte ich mal ein paar Worte zu unseren Dateneingaben und dem, wofür sie verwendet werden, sagen: Wir haben versucht uns auf die Eingaben zu beschränken, die wir wirklich von euch brauchen, damit Bazaaria funktionieren kann. Ohne euren Namen und Anschrift zum Beispiel, können euch andere die Gegenstände, die ihr getauscht oder gekauft habt, nicht schicken.

Hierbei gilt aber ganz klar: Eure Daten werden vertraulich behandelt (wer mehr erfahren will, sollte unsere Datenschutzbestimmung lesen) und eure Adresse seht grundsätzlich erstmal nur ihr – andere Nutzer können ihn nur sehen, wenn ihr einen Handel abgeschlossen habt. Sonst nie!

Ähnliches gilt bei eurer E-Mail-Adresse: Diese geben wir nie an dritte weiter und von uns wird sie nur für Benachrichtigungen an euch, den Newsletter (wenn ihr ihn abonniert) und evtl. von unserem Service bei Problemen verwendet. Es kommt definitiv keine Werbung von Dritten über unseren Adressspeicher – versprochen!

Eure Daten sind also bei uns sicher, so dass ihr hoffentlich bei uns keine Falschangaben macht. Denn es wäre ja Schade, wenn eure schönen neuen Gegenstände beim falschen landen oder im Lager der Post.