Freitag, 21. Dezember 2007

Eine Evolutionsgeschichte von paul

Hello, I am Johnny Cash…

…wisst Ihr, seit Tagen zerbrech ich mir schon den Kopf. Cumonian entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit und ich bekomme es so langsam schon mit der Angst zu tun wie wenig Fehler momentan noch auftreten. Das soll jetzt nicht heißen, dass man nicht hier und da noch eine Neuigkeit einbauen und die Benutzerführung verbessern könnte (hehe)… das kann und sollte ich definitiv noch weiter versuchen, aber -und das ist interessant für mich – ich bin schon fast soweit ein Ende der Betaphase zu sehen. Das wird sicherlich nicht morgen oder übermorgen sein, aber man kann ja mal Anfang nächsten Jahres anpeilen. Das geniale daran ist, dass ich mir alleine durch diesen Gedankengang die Freiheit herausnehmen darf einen Namen für diese Version zu finden. Und genau das dachte ich mir auch heute Morgen…

Nun es ist doch so: Unternehmen versehen gerne Ihren Prototypen mit brachialen Namen. Diese sind meistens an irgendwelchen Göttern, biblischen Ereignissen oder Tiernamen angelehnt und heißen Zeus, Apokalypse oder Leopard. Wichtig sist, meiner Meinung nach, eigentlich nur, dass diese Namen 3 Kriterien erfüllen…. sie müssen:

  • Gut klingen
  • Stärke, Macht, Geschwindigkeit, Klugheit und Ausdauer ausstrahlen (ihr wisst schon – die coolen Charakterzüge)

und

  • Emotionen auslösen, die in keinster Weise mit dem Produkt im Zusammenhang stehen (also deutlich angesagter und spannender sind)

Und genau solch einen Namen wollte ich auch! Aber keinen der üblichen Namen. Ich fand Tiere immer toll, jeder findet Tiere toll und mal abgesehen davon dass ich die Bibel selten lese und offensichtlich schlecht darin bin gutklingende Namen mir selbst auszudenken, fand ich auch sonst, dass Tiernamen für Cumonian einfach perfekt passen – zumal ein Teil der Belegschaft aus Tieren besteht (Poldi, und was war Walther noch mal? Sind Zwerge Tiere?). Es musste einfach ein Tier sein… uhm… ja… Aber welches? Nun ich dachte ja daran auch ein Raubtier zu nehmen – Aber keines der Handelsüblichen. Mir schwebte da eher etwas wie eine Mangustenart (Erdmännchen), kleine Pandas oder Skunks vor. Es war mir wichtig, dass man sofort COOL schreit und WOAAAH denkt oder so… also beschloss ich etwas ganz anderes zu nehmen, und entschied mich für…

…. Marder-arten! Richtig: MARDER-ARTEN! Denkt einfach mal drüber nach: es ist perfekt. Marder erfüllen jedes der oberen Kriterien. Der Name für sich hat einen schönen Klang, und man denkt SOFORT an Kraft und Sträke und … uhh .. so und jeder denkt sich sofort: Boah! Außerdem ist es ein cooles Raubtier, das zu selten im Rampenlicht steht, so wie wir, und doch einen gewissen Charme mit sich bringt, so wie Pierce Brosnan. Ich jedenfalls finde es einfach genial. Die erste Version wird, ganz im Rahmen unserer neuen Tradition übrigens Otter heißen. Ich freue mich daher verkünden zu können, dass Otter ab sofort in Arbeit ist…

Der Otter: Synonym für Stärke und Macht!

Lang lebe Otter, möge er … uhh… sie die Welt verändern!

Grüße,

Paul „Marder-Vater“ Piper


Dienstag, 18. Dezember 2007

Entrepreneurship mit Paul von paul

Ola!

Heute ist ein neues Video von mir im Internet aufgetaucht. Um in Worten zu beschreiben wie ich mich gerade fühle, ziehe ich am besten einen Vergleich: Ich fühle mich wie nach green-gras-shots. Dass der eine oder andere diese nicht kennt, verwundert mich kaum.

Ich war vor einiger Zeit mal in San Francisco, USA, Nordamerikanischer Kontinent, Erde, Sol-System, Milchstraße , Alpha Quadrant, Riesenwürbel, Quobbelterium (etc. etc., ihr wisst schon wo ich meine, in der „liberalsten“ Stadt Amerikas halt…) und besuchte dort die Universität. Fast täglich kam ich an so genannten „Fruit-Bars“ vorbei in denen man Fruchtcocktails kaufen konnte. An für sich hätte ich mich dort natürlich nie rein getraut, aber es geschah, dass eine gewisse junge Dame, die an dieser Stelle ungenannt bleiben möchte (Alex: damit bist DU gemeint!), sich um mich Sorgen machte.

Dies war zu dem Zeitpunkt auch angebracht, da ich mich sonst eigentlich nur von 99c Hamburgern von „Jack-in-the-box“ (eine sonderbar billige aber wohlschmeckende Amerikanische Fast-Food-Kette) ernährte und eine leicht gelbliche Hautfarbe annahm. Wie dem auch sei, sie zerrte mich also mit guten Absichten in diesen Laden hinein und gab mir die direkte Order irgendetwas zu bestellen. Ich hätte vermutlich einen Orange-Shake gewählt, wenn mir nicht das „90c green-gras-shot-special“ aufgefallen wäre. Es hörte sich merkwürdig an, war wie alle anderen Früchte in extremer Farbe, wirklich billig und ich hatte nicht den Hauch einer Ahnung worum es sich handeln könnte…ich MUSSTE ES HABEN!

Gesagt getan, ich bestellte also den Drink und lehnte mich zurück, während mit einer handelsüblichen Schere Gras, echt grünes Gras, geschnitten und in einen Mixer gepackt, kräftig durch gestampft und mir gegeben wurde. Nun, der Anblick erinnerte mich ein wenig an eine Krankheit und es roch seltsam nach fauler Milch (ähnlich wie… nun faule Milch) also runter damit. – aus dramaturgischen Gründen kürze ich die Geschichte hier einfach mal ab und beende mit der Aussage, dass ich locker ein paar Tage danach genauso grün war wie der Shot*…

… warum ich das alles erzähle? Nun… ach ja! Das Video! Schaut es euch einfach nur an und seit von meiner schauspielerischen Eleganz beeindruckt.


Enterpreneurship mit Paul Piper auf YouTube

Das Video wurde übrigens von ein paar Freunden, zwei Semester unter mir gedreht. Sie hatten die Wahl zwischen einer langen Klausur in Entrepreneurship und einer Präsentation. Anstelle der Präsentation haben sie sich überlegt ein Video zu drehen und den eitelsten Kommilitonen der Uni zu fragen ob er sich vor der Kamera räkeln würde… das Video ist das Ergebnis…

Viel Spaß beim Schauen,

Paul „di Caprio“ Piper

*Wieder einmal bin ich von meiner Unfähigkeit überrascht Dinge nicht beim Namen nennen zu können und stattdessen abzuschweifen…


Mysterium BRD-Statistik von paul

Servus!

Erneut war mein Tag von ausgiebiger und umfassender Langweile geprägt (ein Zustand der zur Gewohnheit zu werden scheint). Im sitzen eine Runde pofen war nicht drin (zu viel Kaffee), konstruktiv etwas arbeiten konnte ich nicht (kein konstruktiver Tag), etwas destruktiv zerstören durfte ich nicht (Jenni, Logi & Poldi haben mich übelst fies angestarrt), also starrte ich zunächst für ein paar Minuten aus dem Fenster, um Tieren hinterher zu schauen (vermutlich ein fetisch)… Aber heute half auch das nicht, um meinen Entertainment-Faktor in die Höhe zu treiben. Schlussendlich warf ich also einen trüben Schlafzimmer-Blick auf die Statistiken…

Und siehe da: Spannung pur! Naja, vielleicht nicht gerade die neueste Folge von Daktari, aber immerhin eine interessante Erkenntnis: Einwohner der neuen Bundesländer nutzen Cumonian kaum! Ich bin mir nicht sicher woran das liegt, aber das folgende Bild zeigt es deutlich!

Bazaaria Nutzer nach Standort

Bazaaria Nutzer nach Standort

Mir gibt das zu denken. Liegt es jetzt daran, das Cumonian nur in dichtbesiedelten Gegenden besonders spannend ist, oder daran, dass nur dort getauscht wird? Weigert sich die Telekom Bundesweit flächendeckend Internetleitungen zu legen? Ich denke dort eine eindeutige Verschwörung aufgedeckt zu haben! Wenn jemand genaueres darüber weiß, dann bitte sofort hier melden. Zur Belohnung gibt es auch … uhhm… nun… eine Belohnung! Jawohl. Ich jedenfalls bin entsetzt und enttäuscht und mich interessiert es brennend, ob andere Websites eine ähnliche Statistik erkennen können, oder ob es typisch für kleine Web-Startups ist…

Grüße,

Paul „Inspector Gadget“ Piper


Montag, 17. Dezember 2007

Kuriositätenkabinett von paul

Heya,

ich möchte heue eine neue Tradition beginnen und zwar die der witzigen Tauschaktionen. Cumonian existiert nun schon seit knapp 3 Monaten und als Betreiber sehe ich es als große Pflicht auch selber viel zu tauschen.* Zumal das Warenangebot immer interessanter wird. Was mit vielen eigenen Gegenständen begann, ist jetzt schon echt interessant geworden, und während das Warenangebot stetig steigt, sammeln sich auch diverse Kuriositäten an… diese zu ertauschen sehe ich als meien oberste Pflicht als Großmogul, oder Gechäftsführer, oder… nun… Sohn…

* … das und außerdem jedes neue Mitglied anzuschreiben und als Freund hinzuzufügen… – vermutlich ein Beweis für meine soziale Unfähigkeit auch reale Freunde zu …. Warum teil ich das euch überhaupt mit? Ich sollte ernsthaft über meine Außenwirkung nachdenken…

Zu Beginn daher meine neueste Errungenschaft: der AbTek Bauchtrainer! Ich würde an dieser Stelle ganz gerne noch zwei, drei Attribute dem Namen hinzufügen. Viel treffender wäre meiner Meinung nach der Titel „Abtek: Extra-Hot Bauchtrainer Especiale Royal“, aber wie an jedem Tag meines Lebens fragt mich keiner nach meiner Meinung. Auf jeden Fall habe ich unter großer Zustimmung (Gelächter) meiner Familie das Gerät ausgepackt und heute Morgen zum Ersten mal angelegt. Die Anleitung sprach davon ein wenig Öl oder Creme aufzutragen, damit die Feuchtigkeit besser leitet. Das System dahinter ist nämlich das folgende: Der „Abtek: Extra-Hot Bauchtrainer Especiale Royal“ schießt klitzekleine Stromstöße in die Muskeln, die daraufhin verkrampfen und so an Größe gewinnen. Die logische Folge ist daher ein Waschbrettbauch innerhalb weniger Wochen.

Keine Frage: Dieses geniale System muss einfach funktionieren – logisch: Strom, Muskel, anspannen, wachsen … passt und ergibt Sinn. Der Gürtel wurde also in Windeseile angelegt:

Paul mit Bauchtrainer

Paul mit Bauchtrainer

Nach ersten Schwierigkeiten (Lautstärkenanstieg innerhalb der versammelten Runde, da ich weder Creme noch Öl parat hatte [Essig wollte ich nich nehmen] und daher mit Wasser meinen Bauch sanft bestreichen musste), drückte ich dann schließendlich auf den Knopf und merkte: Nichts! Aber nach mehrmaligem Drücken auf einen der Knöpfe, fing mein Bauch immer lustiger an in einem gewissen Rhythmus zu wackeln. Der ganze Bauch zwar nicht, da das Gerät nur ca. die Hälfte der Fläche einnimmt (Winterspeck, vermutlich), aber das ist für mich nicht weiter tragisch, schließlich bedeutet das für mich nur die doppelte Portion Spaß täglich!

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt schon auf die Ergebnisse freue. Laut Anleitung, ist nach wenigen Wochen mit Erfolg zu rechnen! Der Sommer kann also kommen…

Viele Grüße,

Paul „Abtek: Megaspan Extra-Hot Bauchtrainer Especiale Royal Deluxe Premiere“ Piper


Sonntag, 16. Dezember 2007

Editier-Modus Redux! von paul

HoHoHo!

Draußen fröstelt es, Poldi (mein geliebtes, aber mich betrügendes Eichhörnchen [Ich vermute einen Lover]) kommt nicht mehr vorbei und ich, ja ich, sitze drinnen und erfreue mich an einer schönen Tasse Tee. Es ist einsam und ruhig hier in Heuchelheim und daher ist es auch weniger überraschend, dass ich die gute Zeit nutze um mal etwas Produktives zu machen…

Mir ist aufgefallen (eine unschöne Form der Selbstbeweihräucherung – Ich wurde viel eher drauf hingewiesen…), dass es bislang viel zu unschön war durch das Forum zu scrollen. Bei längeren Einträgen musste man oft auf „Weiter“ klicken, um auf die richtige Seite zu kommen – Eigentlich ein Zustand, der schon ab der zweiten Seite nervig ist. Und da wie gesagt, genügend Klagen diesbezüglich bei mir eingetroffen waren und ich sowieso vor Einsamkeit in der Hölle war, habe ich schlussendlich Seitenzahlen eingeführt, die nun auch direkt zur richtigen Seite führen. Den Erfolg sehr ihr hier:

blog_edit2

Ich hoffe dadurch auch endlich die Stille im Forum bekämpfen zu können. Traut euch! Ich beiße nicht so oft, wie man hört (Logi, mein Angestellter des Vertrauens [eine Kamera „logi“- logitech] hat noch nie etwas Vergleichbares beobachten können)- ich tippe daher auf eine Schlammkampagne von Poldi…

Nicht weniger praktisch sind die Quick-Edit Funktionen, die nun jegliche persönlichen Einträge editierbar machen. Du wünschst du hättest etwas nie so geschrieben? Kein Problem, drauf klicken, ändern, auf Ok drücken und das Problem ist gelöst. Ich wünschte sowas auch des Öfteren mal in der Realität zu haben, dann könnte ich diverse „Topflappen-Beispiele“ in Interviews ausmerzen… aber nun gut…

blog_edit

Dieser Quick-Edit Modus funktioniert übrigens auch in eurem Profil. An dieser Stelle übrigens ein Wort der Entschuldigung. Es kann sein, dass manche User, die mit alten Browservarianten (Internet Explorer 6 und drunter) am Samstag online waren, diverse Darstellungsfehler zum Opfer gefallen sind. Dieser Fehler fiel erst sehr spät einem Nutzer auf. Mir tut der Vorfall Leid, ich … werde zur Strafe wohl lieber wieder auf Kaffee umsteigen *bääh*…

Grüße,

Paul „Zeitreisender“ Piper