Donnerstag, 27. September 2007

Cumonian Screencast ist einen Oscar wert! von paul

Gerade erst gestern haben wir von Cumonian in der Presse berichtet, da meldet sich auch schon Blognation.com zu Wort! Der überaus positive Artikel erklärt nicht nur in bester Form unser Geschäftsmodell, sondern geht auch einen Schritt weiter und hinterfragt ob unsere Idee nicht nach ein wenig Zeit zu einem Sperrmüll-Laden verkommen könnte. Eine interessante Idee, da ja gerade die Nutzungsgebühr, eine wichtige Eintrittsbarriere von eBay, fehlt.

Ich glaube in diesem Punkt widersprechen zu müssen (war ja auch nicht anders zu erwarten, oder?): Ich glaube viel mehr, dass mit der Masse an Gegenständen auch die Masse an für einzelne Personen wertvolle Waren steigt. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass Personen unterschiedliche Wertvorstellungen haben. In einer funktionierenden Marktwirtschaft werden von Unternehmen Preise gewählt die zum einen kostendeckend, zum anderen von der möglichst breiten Masse an Menschen akzeptiert werden (ist doch klar: je günstiger eine Ware ist, desto mehr wird von dieser nachgefragt). Ich möchte jetzt eigentlich ungern zu tief in die Mikroökonomischen Theorien eingehen (ich hätte auch Angst, dass ich mich vielleicht mal verplapper), aber durch diese Preissetzung der Unternehmen wird Leuten die Chance genommen sich selbst zu arrangieren. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Auffassung von Werten. Um es stärker auszudrücken: Dein Album mit Urlaubsfotos ist mir nichts wehrt, nehm ich es dir weg, zahlst du bestimmt dennoch einen Haufen Geld dafür. Das soll natürlich keine Aufforderung zum Diebstahl sein, sondern nur verdeutlichen was passiert wenn jemand ein Gut besitzt das ein anderer haben möchte…

… daher kann ich euch nur auffordern: stellt ruhig alles Mögliche in Cumonian rein – es ist schließlich kostenlos. Das was Du als Plunder bezeichnest, ist dem Nächsten vielleicht viel Wert und für den Fall, dass man sich nicht einig wird, gibt es ja schließlich trotzdem noch Geld.

Aber ich lenke ab. Der Artikel ist absolut lesenswert (link). Falls der falsche Eindruck entstanden ist, dass ich unzufrieden mit diesem bin, weit gefehlt. Markus Spath versteht es das Konzept hinter Cumonian klug wiederzugeben und stellt darüber hinaus sogar noch absolut spannende Fragen die zum Nachdenken anregen. Vielen vielen Dank hierfür!

Mein Lieblingszitat aus dem Artikel versteckt sich übrigens in der Fußnote. Ich war so sehr geschmeichelt, dass ich nun nicht anders kann als Ihn wiederzugeben „[…] check out their Academy Awards worthy screencast […]“. Academy Awards worthy – Ich schmelze dahin (die 3 Tage Arbeit haben sich also gelohnt).

Grüße,

Paul „Oscar-Nominee“ Piper

P.S.: Für eure eigenen Zukunftstheorien von Cumonian interessiere ich mich übrigens brennend. Also kommentiert ruhig und geht auch ruhig auf die oben angefangene Diskussion ein – ich beiße selten (eine Ex bezeichnete mich mal als Hund der bellt, aber nicht beißt – Es tut weh ein Chiwawa zu sein).

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